Klopp gibt politisches Statement ab und tadelt Journalisten
Am Donnerstag trat Jürgen Klopp, der frischgebackene Bundestrainer von Deutschland, an das Pressepodium in einer auffälligen Mütze mit dem Aufdruck ‘Eins von 83 millionen’. Während er die 44 Namen seiner ersten Auswahl bekannt gab, gab er ein scharfes politisches Signal und einen kritischen Blick auf Journalisten von sich.
Politische Aussage und Kritik an Journalisten
Die Mütze trug das Adidas‑Logo in Schwarz, Rot und Gelb – die Farben der deutschen Flagge – und unterstrich damit einen Aufruf zum ‘positiven Nationalismus’. Klopp erklärte: “Wir müssen wieder Freude am Ganzen finden. Ich hoffe, dass ich in Zukunft nicht mehr über politische Dinge sprechen muss, aber ich will die Flagge für uns zurückgewinnen. Dass man das Gefühl hat, glücklich zu sein und das Glück, in diesem wunderschönen Land zu leben.”
Neben den verbindenden Worten äußerte der deutsche Trainer seine Enttäuschung über einige Journalisten. Er warf ihnen vor, Geld zu verdienen mit dem vorzeitigen Leaken von Namen: “Ich bin dort eigentlich nicht wirklich interessiert. Ich finde es ein wenig armselig, wenn man sein Geld damit verdient, Dinge früher zu veröffentlichen, als man wissen sollte”, spottete er.
Unter der 44‑köpfigen Liste befand sich Torhüter Marc ter Stegen, der eine Einladung erhielt. Klopp bestätigte, dass er beim Nations‑League‑Treffen mit die Oranje in einer Woche unter der Latte stehen wird, während Teamkollege Julian Brandt auf der langen Liste abwesend blieb.
Mit dieser Kombination aus sportlichen Entscheidungen und politischer Rhetorik setzt Klopp sofort einen Ton, der sowohl innerhalb als auch außerhalb des Spielfelds Aufmerksamkeit erregt.