Klopp erwartet ruhige Fahrt zum Debüt gegen die Niederlande
Jürgen Klopp, 59, steht am Donnerstag um 20.45 Uhr live auf RTL vor seinem ersten Einsatz als Bundestrainer, wenn Deutschland gegen die Niederlande antritt. Der ehemalige Liverpool‑Trainer betont seine Vorfreude und vergleicht das bevorstehende Spiel mit einer vertrauten Fahrradtour nach der WM‑Enttäuschung.
Mehr Vorschusslorbeeren hat nur selten ein Teamchef bekommen, doch die Erwartungshaltung ist enorm. Die Hoffnung und der Glaube in Fußball‑Deutschland seien groß, dass Klopp das DFB‑Team zurück zu alter Stärke führen wird.
Knapp drei Monate nach der WM‑Enttäuschung mit dem Sechzehntelfinal‑Aus gegen Paraguay ist das Land bereit für einen Neustart. Klopp sagte: „Die Jungs haben alle Lust, also dementsprechend empfinden wir Aufbruch.“
Klopp blickt auf neue Ära
Etwas mehr als zwei Jahre ist es her, dass Klopp als Trainer aktiv war, damals bei Liverpool. Er erklärte, er sei nicht sicher, ob etwas eingerostet sei, aber es gehe: „Zwei Jahre und drei, vier Monate habe ich nicht auf dem Trainingsplatz gestanden. Es ist ein bisschen wie Fahrradfahren.“
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Beim Supercup habe er überraschend die Nationalhymne mitgesungen. „Ich wusste gar nicht, dass ich die Nationalhymne noch drauf hab, komplett“, erzählte er und brachte damit sofort Lacher.
Für die anstehenden vier Nations‑League‑Partien hat er einen XXL‑Kader von 44 Spielern nominiert, von denen nach Amsterdam nur 24 mitgeflogen sind. „Ich gehe für die Jungs durchs Feuer. Wenn die Jungs alles geben, bin ich für Niederlagen verantwortlich – ohne Wenn und Aber“, betonte er.
Neuling Philipp Treu bezeichnete Klopp als Trainer, für den man durchs Feuer gehe. Der Coach ergänzte: „Dass wir einen guten Fußball spielen wollen, ist klar. Ein bisschen überraschend wollen wir auch noch sein.“
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Debütierende Trainer auf beiden Seiten
Klopp wird nicht der einzige Debütant auf der Trainerbank sein; bei den Niederlanden feiert Spaniens Welt‑ und Europameister Xavi seine Premiere. Klopp merkte an: „Ich kenne mehr Spieler von Holland persönlich als Xavi. Ob das ein Vorteil ist, weiß ich nicht, ein Fakt ist es trotzdem.“