Klopp‑Debüt wirft Licht auf Rekord‑Neulinge und kritische Stimmen
Zwei Tage vor der Premiere des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp (59) in der Johan‑Cruijff‑Arena in Amsterdam stehen die deutschen Nationalspieler einerseits im Fokus wegen der rekordverdächtigen Zahl von Neulingen, andererseits wegen kritischer Stimmen wie denen des ehemaligen Bundesliga‑Stars Max Kruse. Während die Aufstellung noch spekuliert wird, hat die Diskussion um die Führung der Mannschaft bereits begonnen.
Rekordzahl an Debütanten
Der Countdown bei.de zeigt, dass 44 Spieler die ersten beiden von Klopp nominierten Kader bilden – die meisten Neulinge seit 1998. Die ersten sechs Neu‑Nominierten sind Hennes Behrens (FC Augsburg), Max Rosenfelder, Philipp Treu und Yannik Engelhardt (alle SC Freiburg), Bambasé Conté (1899 Hoffenheim) und Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt).
Auf dem Nationalmannschafts‑Training im Home Ground in Herzogenaurach wurden Trainer Jürgen Klopp zusammen mit DFB‑Sportdirektor Rudi Völler (66) und Marc Kosicke fotografiert, was die offizielle Vorstellung der neuen Ära unterstreicht.
Kritik an der Kapitänswahl
Ex‑Bundesligastar Max Kruse, bekannt von Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach, äußerte im Podcast „Beidfüßig“ deutliche Zweifel an Joshua Kimmich als Kapitän. „Leadership zeigt sich nicht nur durch die Binde und hartes Einsteigen, Leadership ist so viel mehr – Kimmich ist für mich nicht der Richtige dafür“, sagte Kruse.
Kruse, 38 Jahre alt, kritisierte zudem das Fehlen einer alternativen Führungsperson, während die ‑Berichte andeuten, dass Klopp dennoch plant, Kimmich als Kapitän aufzustellen.
Die Spannung um die erste Startelf wächst, wobei Lothar Matthäus in einer Sky‑Kolumne betonte, dass Spieler wie Chris Führich und Bambasé Conté Möglichkeiten zur Verbesserung bieten, während im Sturm hinter Kai Havertz Younes Ebnoutalib bereitsteht.
Die deutsche Nationalmannschaft steht also vor einem Debüt, das sowohl durch die hohe Zahl an Neulingen als auch durch interne Diskussionen über Führung und Taktik geprägt ist.