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Klara Bühl profitiert: ARD und ZDF verlängern DFB‑Frauen‑Rechte 2031
Der Deutsche Fußball‑Bund hat die Medienpartnerschaft mit ARD und ZDF für die Frauen‑Nationalmannschaft bis zur Saison 2030/31 verlängert. Damit werden alle Spiele der DFB‑Elf, einschließlich der WM 2027 in Brasilien, live übertragen. Bayern‑Stürmerin Klara Bühl bleibt ein fester Bestandteil des Teams.
Verlängerung der Medienpartnerschaft
Der Deutsche Fußball‑Bund gab am Dienstag bekannt, dass die Medienpartnerschaft mit ARD und ZDF für die Rechte der Frauen‑Nationalmannschaft von der Saison 2027/28 bis einschließlich 2030/31 verlängert wird. Die Entscheidung resultierte aus einem Ausschreibungsverfahren, an dem alle Free‑TV‑Sender teilnehmen konnten. Die Zusammenarbeit mit den beiden öffentlich‑rechtlichen Sendern wird fortgeführt.
DFB‑Generalsekretär Dr. Holger Blask erklärte: "Wir freuen uns sehr, dass ARD und ZDF ihr langjähriges Engagement für unsere Frauen‑Nationalmannschaft fortsetzen." Er betonte, dass in den vergangenen Jahren ein attraktives und reichweitenstarkes Medienprodukt entwickelt worden sei und die Vertragsverlängerung ein Zeichen des großen gegenseitigen Vertrauens sei. Die Vertragsverlängerung sei zudem Ausdruck eines klaren Bekenntnisses von ARD und ZDF zum Frauenfußball.
Euro 2029 nicht Teil des Vertrags
Die neue Vereinbarung umfasst nicht die Europameisterschaft 2029, die in Deutschland ausgetragen wird. Die UEFA wird die Spiele zentral vergeben, wie der DFB mitteilte. Die Austragungsorte sind Dortmund, Hannover, Wolfsburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt am Main, München und Leipzig.
ARD und ZDF verlängern Frauenrechte bis 2031 – starkes Signal
Für die bevorstehende Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien werden alle Partien der DFB‑Elf von ARD und ZDF live übertragen. Zusätzlich bietet der kostenpflichtige Streaming‑Dienst MagentaTV jedes Spiel im Programm an. Damit erhalten die Zuschauer in Deutschland eine einheitliche Berichterstattung über das Turnier.
Auch über die WM hinaus begleiten die öffentlich‑rechtlichen Sender das deutsche Team und übertragen künftig weitere Spiele der Elf von Bundestrainer Christian Wück. Die Zusammenarbeit hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich ein attraktives und reichweitenstarkes Medienprodukt entwickelt.
Die Entscheidung verdeutlicht, dass die Medienpartnerschaft vor allem die globale Turnierbeteiligung abdeckt, während die Europameisterschaft separat von der UEFA organisiert wird. Die klare Trennung der Rechte unterstreicht die Bedeutung der eigenen Vertragsverhandlungen für die DFB‑Frauen.