Keine Wunder SKN St Pölten und Sturm Graz im Europacup
Sturm Graz musste im Rückspiel gegen Wolfsburg mit 0:2 verlieren, während SKN St Pölten in Malmö den Rückstand von 0:2 gegen die schwedischen Gastgeberinnen ebenfalls nicht aufholen konnte. Beide österreichischen Teams hofften im Europacup auf Wunder, die am Mittwochabend ausblieben. Nach dem Hinspiel war bereits klar, dass nur zwei Wunder den Einzug ins Achtelfinale ermöglichen könnten.
Sturm Grazs Rückspiel in Graz
Nach der 1:6‑Niederlage bei Wolfsburg ging es für Sturm Graz nur noch um einen würdevollen Abschied im heimischen Rückspiel. Die Steirerinnen hielten bis zur 32. Minute die Null, doch dann verwandelte Lou Bogaert einen über die Mauer gedrehten Freistoß zum 1:0 für die Deutschen. Kurz darauf brachte Marie Spieß den Ball ins Netz, doch die 20‑jährige stand knapp im Abseits, sodass das Tor nicht zählte; Anny Kerim‑Lindland schloss schließlich im 84. Minute zum 2:0‑Endstand.
Im Gegenzug versuchte SKN St Pölten in Malmö, den Rückstand von 0:2 aufzuholen, doch die Niederösterreicherinnen wurden rasch von einer Sensation gerissen. Bereits nach acht Minuten traf Verteidigerin Löfqvist zum 1:0 für die Gastgeberinnen, und mit dem 2:0 durch Skoog (28.) war die Aufsteigerfrage beantwortet. Obwohl die SKN‑Spielerinnen in vielen Statistiken vorne lagen, erzielte Malmös D’Aquila im 58. Minute das 3:0, sodass das Gesamtergebnis 5:0 für die Schweden lautete.
Die beiden österreichischen Teams blieben damit im Europacup ausgeschieden, ohne das erhoffte Wunder zu erleben.
Damit endet die Europacup‑Kampagne beider Klubs, die nun ihre Saison im heimischen Wettbewerb fortsetzen.