Keine ernsthafte Knöchelverletzung bei Michael Gregoritsch – Einsatz am Sonntag möglich
Michael Gregoritsch, der 32‑jährige Stürmer der österreichischen Nationalmannschaft, musste im Nations‑League‑Spiel gegen Israel nach 36 Minuten das Feld verlassen, weil er sich am Sprunggelenk verletzt hatte. Ein ÖFB‑Sprecher bestätigte nach einer MRT‑Untersuchung in Wien, dass die Verletzung nicht gravierend sei und ein Einsatz am kommenden Sonntag gegen Kosovo nicht ausgeschlossen ist.
Verlauf des Israel‑Spiels
Der Stürmer trug gegen Israel die Kapitänsbinde und wurde in der 36. Spielminute von Sasa Kalajdžić ersetzt, nachdem er umgeknöchelt war. Das Spiel endete mit einem 3:1‑Sieg für Österreich, wobei Gregoritsch keinen ernsthaften Schaden erlitten habe.
Nach dem Spiel reiste das ÖFB‑Team von Linz nach Wien und wurde auf dem Verbandscampus in Aspern untergebracht. Dort wurde Gregoritsch am Freitagmorgen genauer am Sprunggelenk untersucht, wobei die Ärzte feststellten, dass die Verletzung „nicht so schlimm“ sei.
Der ÖFB‑Sprecher erklärte, dass der 79‑fache Internationale für die anstehenden Partien, darunter ein Auswärtsspiel in Irland am 1. Oktober und das Heimspiel gegen Kosovo am 4. Oktober, im Kader bleiben wird. Sollte Gregoritsch nicht starten, würde die Kapitänsbinde am Sonntag voraussichtlich an Xaver Schlager übergehen.
Ralf Rangnick, Teamchef des ÖFB, äußerte, dass es sich wahrscheinlich um eine Bänderverletzung handle und dass es nicht „megaschlimm“ sei. Er gehe davon aus, dass Gregoritsch für das Spiel gegen Kosovo am Sonntag einsatzbereit sein könnte, wobei er die Situation weiter beobachte.