Kein Sieger im Duell GAK gegen Wolfsberg trotz Überlegenheit
Am Samstag trafen GAK und Wolfsberg in der 5. Runde der österreichischen Bundesliga im Stadion Graz‑Liebenau aufeinander. Trotz einer klaren Überzahl ab der 15. Minute endete die Partie mit einer Nullnummer, weil Kapitän Nicolas Wimmer bereits in der 15. Minute wegen Torraubs vom Platz verwiesen wurde.
Scheiblehners Premiere ohne Sieg
Gerald Scheiblehner, der neue Trainer des GAK, durfte am Samstag seine Premiere geben. In der Pressekonferenz vor dem Spiel betonte er, dass die Sache nicht nur ein Sieg, sondern ein klares Zeichen für die Steirer sei. SCHERIAU berichtete, dass die Mannschaft von Anfang an aggressiv und aktiv agierte.
Ein Trainerwechsel bei den Wolfsbergern brachte Cheick Diabate aus der Innenverteidigung und Phillip Verhounig in die Offensive. Auch bei den Grazern wurde kaum etwas verändert: Daniel Maderner startete als Solospitze, während Christian Lichtenberger auf der Bank blieb. Peter Michorl traf zweimal, in der 18. und 79. Minute, und Leon Klassen schoss an die Latte.
Dominanz ohne Treffer trotz Chancenplus
Die GAK zeigte in der ersten Runde ein deutliches Chancenplus und eine Überzahl, doch das Tor blieb aus. Nach dem Torraub‑Ausschluss von Nicolas Wimmer in der 15. Minute setzte die Mannschaft ihr Pressing fort. Pech traf die Grazer mehrfach: Michorl schlug zweimal an die Stange, Anderson verfehlte per Kopf, und Fabian Wohlmuth musste mehrere Schüsse am Lineal abwehren.
Auch nach dem Wiederbeginn fehlte die Effizienz. In der 53. Minute scheiterte Ismael Guerti am WAC‑Goalie, und in den Minuten 55 bis 60 vergaben Tobias Koch, Klassen, Oberleitner und Anderson Doppelchancen. Giacomo Vrioni kam nach einem Konter zum Abschluss, während Jacob Italiano nach seiner WM‑Verletzung ein lautes Comeback feierte.
Nach dem Spiel blieb die Nullnummer bestehen, sodass GAK nur einen Punkt holte. Die Mannschaft ist nun seit neun Liga‑Heimspielen ungeschlagen, während Wolfsberg seit drei Partien auf einen Sieg wartet. Trotz der klaren Überlegenheit blieb der Sieg aus – ein Zeichen dafür, dass numerische Vorteile allein nicht zum Erfolg führen.