Karaman will Schalke 04 trotz Horrorbilanz in Freiburg überraschen
Am Sonntagnachmittag trifft der FC Schalke 04 in Freiburg auf den SC Freiburg. Trotz einer langjährigen Horrorbilanz im Breisgau bleibt Kapitän Kenan Karaman zuversichtlich und will mit seiner Mannschaft Punkte holen. Das Spiel gilt als unangenehmer Einstieg nach der Länderspielpause.
Schalkes Saisonstart
Der Sport-Club hat die noch junge Saison mit drei Siegen und einem Unentschieden begonnen und zeigt sich stabil und selbstbewusst. Dieses Fundament soll den Aufsteiger aus Gelsenkirchen zu einem Auswärtssieg motivieren. Die Mannschaft vertraut auf ihre "sehr gute Truppe" und die "sehr gute Mischung", wie Karaman betont.
Historische Bilanz in Freiburg
Der letzte Sieg von Schalke in Freiburg gelang im November 2017, als Daniel Caligiuri das 1:0 erzielte. Seitdem folgten vier weitere Auswärtsspiele im Breisgau, die null Punkte, 13 Gegentore und kein Tor für die Knappen brachten. Insgesamt sind bereits 479 Minuten in Freiburg torlos, was die Horrorbilanz weiter verschärft.
Karaman spricht Optimismus aus
"Dem stellen wir uns", erklärte Karaman und fügte hinzu: "Wir wissen, dass es ein schweres Auswärtsspiel wird. Freiburg ist seit Jahren eine etablierte Bundesliga‑Mannschaft. Sie machen da richtig gute Arbeit. Trotzdem fahren wir da hin, um zu punkten." Er betonte zudem, dass Schalke auf eine "sehr gute Truppe" mit einer "sehr guten Mischung" setzen könne.
Als Mannschaft habe "wir da schon gute Momente gehabt, und die werden wir auch in Zukunft haben", wiederholte Karaman. Wie er weiter ausführt, sei die "mannschaftliche Geschlossenheit" ein großer Pluspunkt für die kommende Saison.
Der SC Freiburg spielt unter Julian Schuster zu Hause regelmäßig stark. In der Heimtabelle belegt das Team den sechsten Rang bei lediglich drei Niederlagen, während es in der Auswärtstabelle nur den zwölften Platz hält.
Ein einzelner Punkt könnte für die Knappen bereits als Erfolg gewertet werden. Die wenigen Siegen in Freiburg sind rar, doch jedes Ergebnis zählt im Kampf um die Klassenerhaltung.