Bundesliga
Kaars nutzt cottbuser Chancenwucher, um St. Pauli zu retten
Im Regen der Hansestadt drängt das Publikum, als die St Pauli auswärts bei Energie Cottbus antritt. Schon früh nutzt Cottbus den vermeintlichen Chancenwucher, doch erst in der 37. Minute schießt Justin Butler aus rund 20 Metern zum 1:0. Die Hamburger kämpfen daraufhin mit zehn Mann.
Frühe Chancen und rotes Blatt
Schon in der Anfangsphase setzte Cottbus den Druck, ein vermeintliches Tor von Abdoulie Ceesay wurde jedoch wegen Abseits zurückgewiesen. In der 17. Minute sah Tomoya Andō die erste Gelbe Karte, vier Minuten später folgte das Gelb‑Rot nach einem Foul an der Strafraumgrenze. Damit musste St Pauli den Großteil der Partie mit zehn Mann auskommen.
Nach dem 3:0‑Erfolg in Karlsruhe änderte Cottbus nur eine Position: Moritz Hannemann kam für Jannis Boziaris ins Mittelfeld. In der 33. Minute scheiterte Hannemann an einer starken Parade, bevor Butler in der 37. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss aus rund 20 Metern das 1:0 erzielte. Der Treffer erhöhte die Spannung, während die Hamburger weiter nach Ausgleich suchten.
Gleichstand dank Kaars
Die zweite Halbzeit blieb von Cottbus dominiert, doch Henry Rorig ließ in der 71. Minute eine große Chance auf das 2:0 verstreichen. Kurz darauf brachte St Pauli mit dem frischen Stürmer Martijn Kaars frischen Schwung: Ricky‑Jade Jones dribbelte über die linke Seite und köpfte eine Flanke zu Kaars, der in der 80. Minute zum 1:1 ausglich. Das Spiel endete trotz weiterer Angriffe beider Teams unverändert.
Die xGoals‑Analyse zeigte Cottbus mit 1,22 und St. Pauli mit 0,69 Punkten, während Justin Butler mit 34 km/h der schnellste Spieler war. Das Tor mit der geringsten Wahrscheinlichkeit wurde von Butler mit nur vier Prozent erzielt, und Eric Smith erreichte mit einer Pass‑Effizienz von 3,31 die beste Quote für St. Pauli. Michael Taeger fasste das Geschehen für die 2. Bundesliga zusammen.