Juventus setzt auf Kaderbreite, Vlahovic‑Aus bleibt endgültig
Während Juventus betont, dass der Vlahovic-Aus keine langfristige Lücke hinterlässt, erklärt Dusan Vlahovic, dass er im Sommer ein wichtiges Angebot abgelehnt habe und zu Besiktas wechselte. Giovanni Carnevali schildert die Vorgeschichte des Abschieds und verdeutlicht, warum weitere Zusammenarbeit kein Thema mehr ist.
Wie Hürriyet berichtet, erklärte Carnevali bei Radio Anch'io Sport, dass er persönlich nie mit Vlahovic gesprochen habe. Kurz nach dessen Ankunft bei Juventus sei dem Stürmer ein bedeutendes Angebot unterbreitet worden, das er jedoch nicht angenommen habe. Für den Klub sei das klare Zeichen, dass er nicht hinter Spielern herlaufe. Das Wort Anch erscheint im Sendernamen.
Aus der Sicht des Direktors war die Situation damit weitgehend geklärt. Er betonte, dass er niemand sei, der Spielern hinterherlaufe, und dass Vlahovic das Trikot von Juventus respektiere. Wenn ein entsprechendes Angebot nicht angenommen werde, müsse der Verein daraus seine Konsequenzen ziehen – weitere Zusammenarbeit sei kein Thema mehr.
Juventus setzt auf Breite
Carnevali verwies auf die Breite des aktuellen Juventus‑Kaders. Trotz längerer Verletzungsausfälle verfüge der Klub über zahlreiche wichtige Spieler und wolle mit der vorhandenen Mannschaft weiterarbeiten. Im Fokus stehe die Nutzung der vorhandenen Ressourcen.
Besonders die vielen jungen Spieler geben dem Verein verschiedene Möglichkeiten für die weitere Entwicklung. Statt einzelnen Profis nachzulaufen, müsse Juventus überlegen, was mit dem bestehenden Kader aufgebaut werden könne. Aus dieser Perspektive sieht der Klub den Vlahovic-Aus nicht als langfristige Schwäche.
Im Fazit zeigt der Vlahovic-Aus, dass Juventus nicht auf vergangene Stars setzt, sondern auf die Breite des aktuellen Kaders. Für die Zukunft bedeutet das, dass der Klub seine Ressourcen intern nutzt, während Vlahovic seine Karriere bei Besiktas fortsetzt.