Champions League
Juventus bietet 42 Mio. € – testet Romas Transfer‑Entschlossenheit im Sommermarkt
Juventus, der Serie‑A‑Club, unterbreitete ein Angebot von 42 Mio. € plus 8 Mio. € an Boni für den Rom‑Torhüter Mile Švilar, ein Deal, der die UEFA‑Bilanzen der römischen Seite bis zum 30. Juni ausgeglichen hätte. Rom lehnte den Vorschlag ab und weigerte sich, einen direkten Rivalen vor ihrer Champions‑League‑Kampagne zu verstärken.
Italienische Medien berichteten über das Interesse von Juventus, wobei die römische Tageszeitung Il Messaggero die detaillierteste Darstellung lieferte. Das Blatt stellte fest, dass die Gespräche von ersten Verhandlungen zu einem formellen Angebot übergingen, nachdem die Vereine sich gegenseitig Annäherungsversuche gezeigt hatten.
Das formelle Angebot bestand aus einer Grundsumme von 42 Mio. € und zusätzlichen 8 Mio. € leistungsbezogener Boni. Juventus präsentierte das Paket als eine einzige Transaktion, die darauf abzielte, Švilar zu verpflichten.
Laut dem Bericht hätten die finanziellen Konditionen Rom ermöglicht, ausstehende UEFA‑Verpflichtungen vor dem Juni‑Stichtag zu begleichen. Der Bilanzschluss des Vereins war ein entscheidender Faktor in den Verhandlungen.
Rom wies das Angebot zurück und begründete dies mit der Unwilligkeit, einen direkten Konkurrenten in der Liga zu stärken. Die Entscheidung spiegelte die strategische Priorität des Clubs wider, einen Wettbewerbsvorteil zu erhalten.
Die römische Mannschaft wird in der Champions‑League antreten, und die Friedkin‑Eigentümer sehen Švilar als Eckpfeiler ihres Projekts. Die Klubführung ist der Ansicht, dass der Wert des Torhüters den auf dem Tisch liegenden Betrag übersteigt.
Roms Ablehnung unterstreicht ihre Entschlossenheit, trotz Financial‑Fair‑Play‑Drucks standhaft zu bleiben. Die Friedkin‑Gruppe zeigte bereits im vergangenen Sommer ähnliche Standhaftigkeit, als Inter Manu Kone anstrebte.
Der Bericht stellt zudem in Frage, ob Juventus tatsächlich ein so großes Sofortangebot gemacht hat, und weist darauf hin, dass der Club typischerweise zurückhaltend ist, wenn es um hohe garantierte Summen geht. Diese Unsicherheit fügt der Transfer‑Saga eine weitere Ebene hinzu.