Premier League
Juventus' €12‑Millionen-Impasse treibt Martinez zu Tottenham, Freiburg
Ein Stillstand mit Aston Villa über die Ablösesumme von 12 Millionen Euro für den argentinischen Torhüter Emiliano Martínez hat Juventus in der Luft hängen lassen, während die Old Lady bereits zwei Alternativen im Visier hat – Guglielmo Vicario von Tottenham Hotspur und Noah Atubolu von SC Freiburg – als potenzielle Ersatzspieler. Die Bianconeri sehen das Gebühren‑Impasse als ein kritisches Hindernis, um den WM‑Vizeweltmeister für die kommende Saison zu sichern.
Juventus wollen ihre Torhüterabteilung nach einer wenig inspirierenden Saison 2025‑26 mit Michele Di Gregorio zwischen den Pfosten aufrüsten. Die Bewertung von Di Gregorios Leistungen durch den Verein hat die Suche nach einem verlässlicheren Stammtorhüter vorangetrieben.
Seit mehreren Wochen ist der WM‑Vizeweltmeister Dibu Martínez der Stammtorhüter von Juventus. Seine Präsenz hat Stabilität gebracht, während die Transferverhandlungen weiterhin ungeklärt sind.
Trotz einer grundsätzlichen Einigung über die persönlichen Bedingungen mit Martínez konnte Juventus keine Ablösesumme mit Aston Villa vereinbaren. Der Premier‑League‑Club besteht auf einem Mindestbetrag von 12 Millionen Euro für den 33‑Jährigen, eine Forderung, der Juventus Berichten zufolge nicht nachkommen wollen.
Martínez erreichte mit Argentinien das WM‑Finale und wird voraussichtlich eine ausgedehnte Pause erhalten, sodass eine Rückkehr zum Training bei Aston Villa für mehrere Wochen unwahrscheinlich ist. La dello Sport vermutet, dass seine eigene Überzeugungsarbeit Villa noch dazu bewegen könnte, ein Angebot aus Turin anzunehmen, sobald er seine Länderspiele abgeschlossen hat.
Juventus‑Chefgeschäftsführer Giovanni Carnevali prüft nun erneut die mögliche Verpflichtung von Guglielmo Vicario von Tottenham Hotspur. Vicario stellt eine Alternative aus der heimischen Liga dar, falls das Geschäft mit Villa scheitert.
Der andere am Mittwoch genannte Name ist der 24‑jährige Noah Atubolu, der sich im letzten Jahr seines Vertrags beim SC Freiburg in der Bundesliga befindet. Atubolu bietet der Old Lady eine weitere Option, während sie nach einem neuen Torhüter suchen.
Zion Suzuki von Parma und Vanja Milinković‑Savić von Napoli wurden ebenfalls als mögliche Ersatzspieler genannt. Diese zusätzlichen Ziele unterstreichen Juventus' Wunsch, in der Position Tiefe zu haben.
Der Kontrast zwischen einem festgefahrenen hochkarätigen Transfer und dem Auftauchen dieser Alternativen verdeutlicht den dringenden Bedarf von Juventus, ihre Torhüterfrage vor der neuen Saison zu klären. Ein Scheitern bei einer Einigung könnte die Bianconeri zwingen, auf sekundäre Optionen zurückzugreifen.