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Jürgen Klopp warnt: Im Netz gibt es keine Zeit für Hass im deutschen Fußball

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Jürgen Klopp warnt: Im Netz gibt es keine Zeit für Hass im deutschen Fußball

Im Augsburger Stadion, nach einer 0:1‑Niederlage gegen Griechenland, stand Bundestrainer Jürgen Klopp vor Kameras und ließ einen leidenschaftlichen Appell gegen Rassismus und Online‑Anfeindungen an seine Nationalspieler erklingen. Er betonte, dass Hass im Netz keinen Platz habe und dass er im normalen Leben kaum Zeit für Dummheit habe, ebenso wenig in den sozialen Medien.

Klopp verurteilt Hass im Netz

„Es gibt keinen Grund, sich über diese Menschen Gedanken zu machen“, sagte der 59‑jährige Trainer und wies damit die Hasskommentare nach der Nations‑League‑Niederlage zurück. Mit den Worten „Meine Gedanken kriegen sie nicht“ machte er deutlich, dass er sich nicht von den Anfeindungen ablenken lasse.

Klopp erklärte weiter, dass er „im normalen Leben für Dummheit wenig Zeit und für die in den Sozialen Medien auch nicht“ habe. Damit unterstrich er, dass weder im Alltag noch im virtuellen Raum Platz für sinnlose Angriffe bleibt.

Er kritisierte die heutige Situation: „Wenn man es früher öffentlich machen wollte, musste man einen Lesebrief schreiben. Die Älteren unter uns erinnern sich.“ Das Internet gebe allen eine Plattform, was er als „die große Krux unseres Lebens“ bezeichnete.

„Heutzutage hauen die Leute Sachen raus, da hab ich noch gar nicht angefangen zu denken. Das ist Wahnsinn, wenn da sowas war“, fuhr Klopp fort. Er beschrieb die Schnelllebigkeit und Unüberlegtheit von Online‑Äußerungen als beunruhigend.

Der Zusammenhalt im Camp sei „könnte nicht großartiger sein“, betonte er und forderte, dass die Welt ein Beispiel an einer Sportumkleidekabine nehme. Dort werde jeder aufgrund richtiger Tatsachen respektiert und nicht wegen falscher Meinungen diskreditiert – ein Signal, das in keiner Mannschaft oder Sportart ein Thema sein sollte.

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