Nations League
Jürgen Klopp verkleinert Kader für Nations-League-Duell mit den Niederlanden
Jürgen Klopp hat angekündigt, dass er die deutsche Auswahl für die entscheidenden Nations League‑Spiele im November stark verkleinern wird. Nachdem er zuvor 44 Spieler für vier Duelle nominiert hatte, will er die Gruppe auf maximal 23‑24 Spieler reduzieren und damit eine einheitliche Elf‑Aufstellung realisieren.
Experiment mit zwei Auswahlen beendet
Für die vier Nations League‑Duelle berief Klopp sage und schreibe 44 Spieler, aufgeteilt auf zwei separate Auswahlen, die jeweils zwei Spiele bestritten. Das Experiment mit zwei verschiedenen Elf wurde in der ersten Phase des Trainers deutlich. „Wir werden nicht erneut zwei verschiedene Spiele mit zwei verschiedenen Elf spielen“, erklärte er.
Klopp betonte, dass die Spieler in den vergangenen Wochen genügend Wissen erworben haben, um seine Fußballideen weiterzuentwickeln. „Wenn die Spieler das nächste Mal kommen, wird die Festplatte der deutschen Elf nicht völlig leer sein. Wir müssen nicht erneut bei Null anfangen“, sagte der 59‑jährige Trainer. Er fügte hinzu, dass es auf verschiedenen Positionen jetzt viele Alternativen gebe.
Kommende Duelle im November
Am 13. November reist Deutschland nach Belgrad für das Auswärtsspiel gegen Serbien. Drei Tage später, am 16. November, empfängt das Team die Niederlande im Olympiastadion von Berlin um 20:45 Uhr. Diese beiden Begegnungen bilden die letzte Phase der Nations League‑Periode.
In den ersten vier Nations League‑Duellen hat Deutschland fünf Punkte gesammelt. Das Team spielte ein 1‑1 Unentschieden gegen die Niederlande, verlor mit 0‑1 gegen Griechenland, gewann mit 2‑0 gegen Serbien und beendete das zweite Spiel gegen Griechenland mit 0‑0. Diese Ergebnisse zeigen eine gemischte Form.
Kaderreduktion und Auswahlpolitik
Klopp gab an, dass die Auswahl für November nicht mehr 44 Spieler umfassen wird, sondern auf 23‑24 Spieler reduziert wird. „Die Tür steht für jeden offen. Wenn jemand nicht nominiert wird, liegt das nicht daran, dass er nicht gut genug ist, sondern weil wir bei 23‑24 Spielern stoppen müssen“, sagte er. Er fügte hinzu, dass er in den kommenden zwei Wochen analysieren wird, bevor er die endgültige Gruppe festlegt.
Der 59‑jährige Bundestrainer, der zuvor Borussia Dortmund und Liverpool leitete, glaubt, dass die jüngsten Erfahrungen die Grundlage für weitere Entwicklung bilden. Er nannte auch die Spieler der Unter‑21‑Gruppe als Teil der Zukunftsvision. „Wir haben jetzt auf verschiedenen Positionen viele Alternativen“, sagte er.
Klopp erwartet, bis zum Enddatum der Nations League‑Periode ein klareres Bild vom Kern seiner Auswahl zu haben. „Die Tür steht weit offen“, wiederholte er, womit er anzeigt, dass die endgültige Gruppe noch variieren kann. Der kommende November wird zeigen, welche Spieler die Basis für die nächste Phase bilden.