Jürgen Klopp sucht nach DFB-Fehlstart Hoffnung im neuen Weg
Jürgen Klopp muss mit der deutschen Nationalmannschaft den ersten Rückschlag verkraften. Nach dem verpatzten Heimdebüt gegen Griechenland, das am Sonntag mit 0:1 verloren ging, bleibt der Bundestrainer zuversichtlich und erklärt, warum er an seinem Weg festhält, trotz der enttäuschenden Leistung der Mannschaft.
Verantwortung und Analyse
Klopp übernahm die Schuld für die Niederlage vollständig. „Die Aufstellung, die Zusammensetzung, die vielen Wechsel – das geht alles zu 100 Prozent auf meine Kappe“, sagte der 59‑jährige Trainer. Gleichzeitig zeigte er sich verärgert über das Ergebnis, weil er gegen einen tief stehenden Gegner ein schwieriges Spiel erwartet hatte. „Das Spiel nicht zu gewinnen, damit hätte ich jetzt wirklich auch leicht leben können. Verlieren darfst du es nicht“, betonte er.
Nach zwei Spielen steht Deutschland nur noch einen Punkt zu Buche und hat damit erstmals überhaupt eine Niederlage erlitten. Das 0:1 gegen Griechenland war die erste Niederlage der deutschen Nationalmannschaft seit Beginn der Amtszeit von Klopp.
Positive Ansätze und Ausblick
Trotz des verpatzten Heimdebüts fand Klopp ein positives Highlight. Die ersten 15 Minuten nach der Pause bezeichnete er als Phase, in der die Mannschaft verstand, wie ein tief stehender Gegner zu bespielen sei. „Da wussten wir, was der Gegner macht, haben die Mannschaft drauf eingestellt und die Abläufe waren da“, erklärte er, bevor das Team wieder vom Plan abwich.
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Klopp betont, dass dieser Prozess Zeit benötige. „Fußball braucht Training. Fußball braucht Abläufe“, unterstrich er, und verwies darauf, dass die Mannschaft durch konsequentes Üben die gewünschten Routinen entwickeln müsse.
Der neue Bundestrainer will seinen eingeschlagenen Weg nicht verlassen, obwohl die ersten Rückschläge gekommen sind. Er verteidigt die vielen Kaderveränderungen und sieht das Ziel darin, „die Tür zu öffnen für ganz viele neue Gesichter“.
Seine Botschaft nach dem Fehlstart ist kämpferisch: „Mir ist ein schlechter Start lieber als ein schlechtes Ende.“ Er ist überzeugt, dass die Mannschaft mit der Zeit zusammenfinden wird: „Wir werden zusammenfinden und uns zusammenfügen, weil das immer passiert, wenn man die richtigen Dinge tut.“
Die nächsten Gelegenheiten für die Wende kommen bereits in den kommenden Tagen, wenn Deutschland auf Serbien trifft und anschließend erneut gegen Griechenland spielt.