Jürgen Klopp sieht erstes Heimspiel durch Griechenland gefährdet
Die Nations League hat die Mannschaft am Sonntag im WWK Arena in Augsburg 0-1 gegen Griechenland verlieren sehen, was die erste Heimmannschafts‑Niederlage von Jürgen Klopp als Cheftrainer markiert.
Statistiken zur deutschen Dominanz
Trotz der Niederlage kontrollierten die Deutschen das Spiel mit 76 % Ballbesitz und stellten sechzehn Versuche gegenüber acht für die Griechen. Sie hatten außerdem fünf Schüsse im Tor, während ihre Gegner nur einen hatten.
Diese Zahlen zeigen eine technische Überlegenheit, die nicht ausreichte, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Schlüsselspieler wie Younes Ebnoutalib und Kevin Schade erzeugten die besten Chancen, insbesondere in der zweiten Hälfte.
Das entscheidende griechische Tor
Das einzige Tor fiel in der 74. Minute, als Christos Tzolis von der linken Flanke ein Flachpass spielte. Dimitrios Kourbelis erlangte den Ball am Rand des Strafraums und schoss, wobei der Schuss von Joshua Kimmich ins eigene Tor abgelenkt wurde.
Diese Gegenaktion überraschte die deutsche Abwehr, wobei Josha Vagnoman, der auf der rechten Seite stand, den Pass versehentlich in Gefahr lenkte.
Chancen für Deutschland, wer erreicht das Viertelfinale?
Folgen und kommende Herausforderungen
Mit einem Punkt aus zwei Spielen belegt die Mannschaft den dritten Platz in Gruppe 2, hinter Griechenland, das mit zwei Punkten Vorsprung vor den Niederlanden führt. Das nächste Spiel für Deutschland ist am 1. Oktober gegen Serbien in der Allianz Arena in München, einem Stadion mit 75 000 Plätzen.
Jürgen Klopp hat eine Kaderumstellung angekündigt und von einer erweiterten Gruppe von vierundvierzig Spielern zu einer neuen Auswahl für die kommenden Spiele gewechselt.
Historisch hatte Deutschland in zehn vorherigen Begegnungen noch nie gegen Griechenland verloren und verzeichnete sieben Siege sowie drei Unentschieden. Diese erste Niederlage beendet also eine ununterbrochene Serie.
Das Spiel wurde von Chris Kavanagh geschiedet und es wurden vier Minuten Nachspielzeit am Ende der Begegnung hinzugefügt.