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Jürgen Klopp setzt auf XXL‑Kader, doch Schlüsselpositionen bleiben offen

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Jürgen Klopp setzt auf XXL‑Kader, doch Schlüsselpositionen bleiben offen

Bundestrainer Jürgen Klopp startet seine Amtszeit mit einem XXL‑Kader, den der Deutsche Fußball‑Bund für die bevorstehende Länderspielpause bestätigt hat. Für die vier Begegnungen gegen die Niederlande, Griechenland (Heim und Auswärts) und Serbien nominiert er 44 Profis, darunter elf Neulinge. Damit erhalten alle Spieler die Chance, im Nationalteam zu glänzen und sich über die Pause hinaus zu empfehlen.

Aufteilung in zwei Mannschaften

Klopp teilt die 44 Nominierten in zwei Kader: Für die ersten beiden Spiele besteht das Aufgebot aus 24 Spielern, für das zweite Doppelpack zunächst aus 21. Torhüter Finn Dahmen ist in beiden Gruppen vermerkt, und weitere Profis aus dem ersten Aufgebot können sich im zweiten Kader präsentieren. Unabhängig von ihrer Platzierung erhalten alle Spieler die Möglichkeit, beim Bundestrainer vorzuspielen.

Gesicherte Plätze im Kader

Einige Positionen scheinen bereits fest zu sein: Marc‑André ter Stegen bleibt die Nummer eins im Tor, während Nico Schlotterbeck und Jonathan Tah die Innenverteidigung dominieren. Im Mittelfeld soll Joshua Kimmich das Spiel aus dem Zentrum lenken, unterstützt von Florian Wirtz und Jamal Musiala als kreative Köpfe. Diese Schlüsselpositionen geben dem Team Stabilität, während die Gesamtzahl der Kader später wieder auf ein Normalmaß von 23 bis 27 Profis schrumpfen wird.

Offene Schlüsselpositionen

Auf vier Stellen – Rechtsverteidiger, die Sechs, rechter Flügel und das Sturmzentrum – bleibt die Entscheidung völlig offen. Die Zeit von Kimmich als Außenverteidiger ist vorbei, sodass ein neuer Besetzungsplan nötig ist. Hier bietet sich ein breites Feld an Kandidaten, die um die noch freien Positionen kämpfen.

Ridle Baku vom RB Leipzig ist mit acht Länderspielen seit 2020 der erfahrenste Anwärter auf der rechten Seite; er spielte sowohl als Rechtsverteidiger als auch weiter vorne, zeigte jedoch gelegentlich defensive Schwächen. Josha Vagnoman bringt ähnliche Dynamik mit, hat bereits zwei Saisontore für den VfB Stuttgart erzielt und zwei Einsätze für die Nationalmannschaft absolviert. Philipp Treu, 25‑jähriger Rechtsverteidiger des SC Freiburg, gilt als defensiv stärkster unter den ausgebildeten Rechtsverteidigern und ist erstmals im DFB‑Team vertreten.

Zusätzlich könnte ein gelernter Innenverteidiger auf der rechten Flanke eingesetzt werden – ein Modell, das Joachim Löw bei der WM 2014 nutzte, als er Boateng und Mustafi rechts sowie Höwedes links einsetzte. Max Rosenfelder, Waldemar Anton, Malick Thiaw und Yann Aurel Bisseck haben ebenfalls Erfahrung auf dieser Position.

Im zentralen Mittelfeld stehen neun Profis für die offene Position zur Verfügung, doch Kimmich ist fest eingeplant und Wirtz vermutlich für die Zehn vorgesehen. Die eigentliche Frage lautet, welcher Spieler die zweite Sechs‑ oder Achter‑Rolle übernimmt und wie gut er zu Kapitän Kimmich passt. Aleksandar Pavlović erscheint als geeignete Option, da er regelmäßig an der Seite seines Bayern‑Kollegen spielt, während Tom Bischof derzeit im Klub eher als Joker eingesetzt wird.

Ein ungewöhnlicher Nebensatz aus dem Quelltext lautet: "Star sagt kurzfristig komplette Tour ab" – ein Hinweis, der zwar keinen direkten Bezug zum Kader hat, aber das Wort Star in den Kontext einbringt.

Die Gegenüberstellung eines riesigen Aufgebots mit offenen Schlüsselpositionen verdeutlicht, dass Klopp zwar viele Spielern eine Plattform bietet, aber die endgültige Besetzung kritischer Rollen noch offen bleibt.

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