Jürgen Klopp muss DFB‑Schlüsselspieler ohne Schlotterbeck nach München führen
Auf dem Rasen in Herzogenaurach wälzte sich Nico Schlotterbeck in Schmerzen, hielt die Hände vor das Gesicht und ließ damit den DFB‑Trainer Jürgen Klopp sofort betroffen zurück. Der verletzte Verteidiger, einer von sechs Spielern aus "Kader eins", fällt aus, bevor das Nations‑League‑Duell gegen Serbien in München ansteht.
Verletzungsschock vor dem München‑Trip
Klopp musste für das dritte Spiel am Donnerstag (20.45 Uhr/ZDF) umplanen, weil Schlotterbeck nach einem "Bettenwechsel" plötzlich zu Boden ging. Der Bundestrainer, bereits belastet durch die Ergebniskrise, sah sich nun mit dem Verlust einer wichtigen Säule konfrontiert.
Finn Jeltsch als möglicher Ersatz
Der Neuling Finn Jeltsch aus Stuttgart steht bereit, nachdem er im Abschlusstraining in Herzogenaurach als einer der ersten Kollegen bei "Schlotti" gefragt wurde. Jeltsch ist einer von bis zu neun möglichen Debütanten im "Kader zwei" und könnte damit Schlotterbecks Platz einnehmen.
Klopp betont, dass "die nächste Gruppe ausgeruht ist, dadurch können wir ein bisschen mehr machen" und setzt auf frischen Wind, um das bitter neue Novum zu bewältigen.
Weitere mögliche Neuzugänge
Zusätzlich könnten Waldemar Anton, David Raum und Aleksandar Pavlovic, alle aus dem Kader, in die Startelf einziehen. Jonas Urbig aus München soll sein Heim‑Debüt erhalten, während Said El Mala aus Köln und Lennart Karl, der sich kurz vor der WM verletzt hatte, ebenfalls in der Anfangsformation erwartet werden.
Vitaly Janelt vom FC Brentford äußerte, dass es ihm egal sei, ob er der tausendste oder neunhundertneunundneunzigste Nationalspieler wird, solange das Team gewinnt.
Klopp bleibt zuversichtlich
Der Trainer betonte, dass "wir nicht das Bayern München des europäischen Fußballs sind, wir sind eine Fußballmannschaft, die sich finden muss" und versicherte, dass das Team die letzte Linie stressen und die Spiele gewinnen werde.
Stefan Effenberg warnte, dass sich der Ton gegenüber Klopp verschärfen könnte, sollte sich die Situation nicht verbessern, doch Klopp blieb unerschütterlich und sagte: "Es kommt der Moment, in dem wir für jeden ein unangenehmer Gegner sind."