Jürgen Klopp kürzt Kader – Felix Keidel fehlt im Spiel gegen Serbien
Bundestrainer Jürgen Klopp hat am heutigen Abend in München den Neuling Felix Keidel aus dem Kader für das Nations‑League‑Spiel gegen Serbien gestrichen, wie die aktuelle UEFA‑Kaderliste zeigt. Die Entscheidung reduziert die ursprünglich nominierten 25 Spieler auf die zulässige Größe. Damit muss er die Auswahl neu strukturieren.
Kaderreduzierung nach UEFA‑Regeln
Ursprünglich hatte Klopp für die Partie in München 25 Spieler nominiert. Laut UEFA‑Regularien dürfen jedoch nur 20 Feldspieler und drei Torhüter im Kader stehen. Nach der Streichung von Felix Keidel und der Verletzung von Nico Schlotterbeck bleiben acht mögliche Debütanten im Aufgebot.
Bei seiner Premiere in den Niederlanden (1:1) hatte Klopp bereits Hoffenheimer Bambase Conte aus dem Aufgebot gestrichen. In der darauffolgenden Begegnung mit Griechenland (0:1) nutzte er die Auszeit von Schlotterbeck, um einem anderen Mittelfeldspieler das Länderspieldebüt zu ermöglichen.
Tresoldi dankt Klopp, verschiebt aber die Entscheidung zwischen Deutschland und Italien
Für das Rückspiel gegen Griechenland am Sonntag (20:45 Uhr) in Thessaloniki plant Klopp einen 23‑Mann‑Kader, wobei ein zusätzlicher Spieler voraussichtlich nicht mitreisen wird, um die Streich‑Vorgabe zu erfüllen.
Klopp peilt gegen Serbien seinen ersten Sieg an, ein Ziel, das keiner seiner zwölf Vorgänger in den ersten drei Partien erreicht hat. Die deutsche Mannschaft steht derzeit als Tabellenletzter der DFB‑Gruppe, ohne bisherige Siege.
Die Auswahl zeigt, wie eng die Entscheidungsspielräume des Trainers sind: Während einerseits junge Talente eine Chance erhalten, müssen andererseits Verletzungen und Regularien das Kader begrenzen.