Jürgen Klopp hält Kapitänsfrage vor Serbien‑Spiel geheim
Im fast ausverkauften Allianz‑Stadion in München blickt Bundestrainer Jürgen Klopp gut gelaunt auf das bevorstehende Nations‑League‑Duell gegen Serbien. Trotz klarer Aufstellung bleibt die Frage, wer die Mannschaft anführen wird, bislang unbeantwortet. Der 73‑jährige Trainer betont, dass die Entscheidung erst kurz vor dem Anpfiff fallen soll.
Letztes Spiel und Kaderwechsel
Am Donnerstag steht das dritte Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft an, das erste mit dem zweiten Kader, den Klopp nach dem Sieg gegen Griechenland am vergangenen Sonntag aufgestellt hat. Joshua Kimmich, bislang regulärer Spielführer, war im Kader der ersten beiden Herbstspiele, ist jedoch nach dem Griechenland‑Auftritt abgereist.
Der mögliche Nachfolger Kimmich, Nico Schlotterbeck, fiel am Mittwoch im Abschlusstraining mit einer Verletzung aus, sodass die Kapitänsfrage nun offen bleibt. In München berichtet Nikolaus Ralle, dass das Torwartduell bereits von Klopp festgelegt wurde.
Kapitänsoptionen und mögliche Kandidaten
Klopp hat bereits verraten, dass Jonas Urbig der Mann der Wahl für das Spiel gegen Serbien ist – zumindest, wenn keiner der regulären Kandidaten einsatzbereit ist. Wer neben Urbig bei der Nationalhymne stehen wird, behält der Bundestrainer jedoch für sich.
Tresoldi dankt Klopp, verschiebt aber die Entscheidung zwischen Deutschland und Italien
Der Trainer erklärte in der Abschlusspressekonferenz am Mittwoch, dass der Kapitän derjenige sein wird, der die meisten Länderspiele vorweisen kann. "Ihr könnt ja nachgucken, wie die Reihenfolge ist. Wenn der spielt, ist es der. Und wenn gar keiner von denen spielt, ist es Jonas Urbig, der macht morgen sein erstes Spiel", scherzte er.
Serge Gnabry von Bayern München führt mit 61 Länderspielen die Statistik an, doch er kehrt gerade von einer langen Verletzung zurück, sodass sein Startplatz unsicher bleibt. Florian Wirtz, mit 46 Einsätzen, gilt als zweiter Kandidat, während der RB‑Leipzig‑Kapitän David Raum als mögliche Alternative genannt wird, falls Gnabry und Wirtz nicht starten.
Die endgültige Startelf wird am Donnerstagabend präsentiert, und damit wird klar, welcher Spieler vor fast 67 000 Zuschauern die DFB‑Elf führen wird. Bis dahin bleibt die Kapitänsfrage das letzte offene Detail im Vorfeld des Serbien‑Spiels.