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Jungwirth ersetzt Zawieschitzky in U21, verpasst A-Team-Debüt
In Wien bereitet sich die österreichische U21 auf das entscheidende EM‑Quali‑Spiel gegen Dänemark vor, während Lukas Jungwirth den verletzten Christian Zawieschitzky ersetzt und damit ein mögliches A‑Team‑Debüt verpasst.
Zawieschitzky fällt wegen Verletzung aus
Der 19‑jährige Torhüter Christian Zawieschitzky, der am Sonntag im Heimspiel gegen den Kosovo (3:1) von Teamchef Ralf Rangnick bevorzugt wurde, hat laut ÖFB‑Angaben eine Muskelproblematik im Adduktorenbereich. Nachdem er bereits sein erstes Länderspiel für die Seniorenmannschaft absolviert hatte, wurde er für die U21‑Kaderphase abgestellt.
Durch die Verletzung muss die U21‑Auswahl nun auf den bisherigen Stammgoalie zurückgreifen, was Lukas Jungwirth die Chance gibt, das Tor zu übernehmen.
Bignetti steigt zum ÖFB‑A‑Team auf
Matteo Bignetti, 22‑jähriger Torhüter, wechselte im Sommer von Sturm Graz zum deutschen Drittligisten Saarbrücken und rückt nun sicherheitshalber als dritter Keeper zum ÖFB‑A‑Team auf. Bignetti hat bislang noch keinen Einsatz im A‑Team gehabt, steht jedoch für den Notfall bereit.
Lukas Jungwirth hatte zuvor auf ein A‑Team‑Debüt in den Nations‑League‑Spielen in Irland am Donnerstag und im Kosovo am Sonntag gehofft, das nun aufgrund des Wechsels ausfällt.
Sascha Horvath, LASK‑Kapitän und 30‑jähriger Mittelfeldspieler, musste nach einer Oberschenkelblessur im ÖFB‑Training in Wien am Montag die Reise am Mittwoch nach Irland und den weiteren Einsatz im Kosovo absagen. Eine MRT zeigte keine strukturelle Verletzung, jedoch verhindert die Blessur derzeit weitere Einsätze.
Der ÖFB‑Kader für das U21‑Quali‑Duell in Wien umfasst neben Jungwirth den WM‑Stammgoalie Alexander Schlager, Viktoria Pilsens Florian Wiegele und den frisch aufgestiegenen Bignetti.
Die Umstrukturierung verdeutlicht die Tiefe im österreichischen Fußball‑Nationalteam, das trotz mehrerer Ausfälle weiterhin auf erfahrene und junge Kräfte zurückgreifen kann.