Julian Brandt glänzt bei Ajax – doch reicht das für den Ex‑BVB‑Star?
Nach dem Ablauf seines Vertrags bei Borussia Dortmund war lange unklar, wohin Julian Brandt gehen würde. Der Mittelfeldstar entschied sich schließlich für den überraschenden Wechsel zu Ajax Amsterdam und hat in gut zweieinhalb Monaten bereits zwölf Pflichtspiele absolviert, davon acht in der Eredivisie, in denen er vier Tore erzielte.
Unklare Zukunft nach dem BVB
Nach sieben Jahren beim BVB stand Brandt vor der Entscheidung, welchen Klub er für die nächsten Jahre wählen sollte. Während in den Monaten nach der Vertragsablauf‑Entscheidung mehrere Topclubs, darunter Atletico Madrid, Interesse zeigten, blieb die endgültige Wahl ungewiss.
Der Abschied von Borussia Dortmund fiel nach einer langen Zugehörigkeit, in der Brandt als Mittelfeldstar galt. Seine Zeit beim BVB war von regelmäßigen Einsätzen und bedeutenden Beiträgen geprägt, doch ein neuer Vertrag wurde nicht angeboten.
Entscheidung für Ajax
Brandt ließ sich vom Projekt des niederländischen Spitzenklubs begeistern und unterschrieb beim ehemaligen Verein von Johan Cruyff. Der Wechsel wurde als überraschend bezeichnet, weil Ajax nicht zu den üblichen Zielen deutscher Topspieler zählt.
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Seit seiner Ankunft wurde Brandt zunächst langsam herangeführt, doch bereits im August startete er mit viel Hoffnung. Im September galt er bereits als Schlüsselspieler, obwohl einige Stimmen, etwa Rafael van der Vaart, noch zurückhaltend waren.
Erste Erfolge in Amsterdam
In der Eredivisie absolvierte Brandt rund drei Viertel der möglichen Spielzeit und war an fast einem Fünftel der Treffer seines Teams beteiligt. Mit vier Treffern in acht Einsätzen liegt seine Torquote bei einem Treffer pro zwei Spielen.
Auf internationaler Ebene brachte er in vier Qualifikationsspielen zur Conference League ebenfalls zwei Treffer ein, sodass er insgesamt sechs Tore in zwölf Pflichtspielen erzielt hat – ein solider Start für den 48‑fachen deutschen Nationalspieler.
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Die niederländischen Medien berichten überwiegend positiv über den ehemaligen Dortmunder. Sein Auftritt im August wurde mit Applaus begrüßt, und seit September wird er als wichtiger Baustein des Teams gesehen, obwohl kritische Stimmen die langfristige Beständigkeit noch prüfen wollen.