WM
Julián Álvarez will Atlético Madrid verlassen
Argentiniens Stürmer Julián Álvarez, 26, hat Atlético Madrid offiziell mitgeteilt, dass er den Verein in diesem Sommer verlassen möchte. Diese Entscheidung verkündete er nach Argentiniens 2:1-Sieg in der WM-Vorrundengruppe J gegen Österreich und bezeichnete einen Wechsel als „das Beste für alle“ und eine Chance, seinen Traum zu verwirklichen.
Álvarez wechselte 2024 von Manchester City zu Atlético Madrid, die Ablösesumme soll bis zu 95 Millionen Euro betragen haben. Sein Vertrag läuft bis 2030 und enthält eine Ausstiegsklausel in Höhe von 500 Millionen Euro.
Der FC Barcelona zeigt seit Längerem Interesse und sieht in Álvarez den Hauptkandidaten, um Robert Lewandowski zu ersetzen. Medienberichten zufolge bereitet Barcelona ein neues Angebot vor und hat bereits über Mittelsmänner persönliche Konditionen besprochen.
Real Madrid unterbreitete Atlético Madrid bereits ein konkretes Angebot über 150 Millionen Euro, das der Verein ohne Verhandlungen ablehnte. Seitdem hat Real Madrid sein Interesse zurückgestellt.
Auch Paris Saint-Germain hat wiederholt Interesse bekundet, allerdings bleiben die Details vage. In einigen Berichten wird zudem Arsenal als möglicher Interessent genannt.
Barcelonas Streit um die Ausstiegsklausel verdoppelt den Preis für Salinas
Nach dem WM-Sieg äußerte sich Julián Álvarez gegenüber Reportern: „Ich habe mit den Verantwortlichen im Verein gesprochen, mit denen ich sprechen musste, und ein Wechsel ist das Beste für alle. Ich möchte meinen Traum verwirklichen.“ Er fügte hinzu: „Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, darüber zu reden, aber ich kann es auch nicht verheimlichen. Ich versuche, eine ehrliche Person zu sein.“ Clubverantwortliche teilten Diario AS mit, dass „kein Geld der Welt“ Álvarez an Barcelona verkaufen würde, es sei denn, die 500-Millionen-Euro-Klausel wird aktiviert. Dies unterstreicht Atléticos kompromisslose Haltung. Unterdessen steht Trainer Diego Simeones Team unter zusätzlichem Druck, da der Verein öffentlich wiederholt betont, dass Álvarez zu keinem Preis unter seiner Ausstiegsklausel abgegeben wird. Die nächste entscheidende Entwicklung wird sein, ob Barcelona ein formelles Angebot vorlegt, das Atlético dazu zwingt, die Ausstiegsklausel zu aktivieren – und damit die Zukunft des Argentiniers für diesen Sommer besiegelt.