Jose Mourinho hat Josko Gvardiol für Real Madrid im Visier
Jose Mourinho, jetzt Trainer von Real Madrid, hat den Manchester-City-Verteidiger Josko Gvardiol als Ziel ins Visier genommen. Real Madrid will den Kroaten diesen Sommer verpflichten.
Gvardiol kam 2023 von RB Leipzig zu Manchester City für rund 90 Millionen Euro auf einem Fünf‑Jahres-Vertrag. Sein Vertrag läuft noch zwei Jahre und er wird auch mit Barcelona und Bayern München in Verbindung gebracht.
Mourinhos Ernennung folgt der Wiederwahl von Florentino Pérez zum Präsidenten von Real Madrid, wobei der portugiesische Trainer voraussichtlich am Mittwoch vorgestellt wird. Er löst den ehemaligen Trainer Álvaro Arbeloa ab, der knapp fünf Monate im Amt war.
Real Madrid hat bereits den Innenverteidiger Ibrahima Konaté und den Rechtsverteidiger Denzel Dumfries verpflichtet – noch ausstehend offizielle Bestätigungen – im Rahmen einer umfassenden Abwehr-Umstrukturierung. Mourinho sucht einen vielseitigen Verteidiger, der sowohl als Linksverteidiger als auch als Innenverteidiger spielen kann.
Auch Riccardo Calafiori von Arsenal wird laut Berichten als Priorität für Mourinho genannt; er spielte bereits zuvor gemeinsam mit ihm bei der AS Rom. Beide Spieler entsprechen dem Profil flexibler Verteidiger, die Mourinho in einem Vierer- oder Dreier-Abwehrsystem einsetzen will.
Manchester Citys Hugo Viana zeigte sich zuversichtlich, dass Gvardiol seinen Verbleib verlängern wird, trotz Spekulationen nach dem Weggang von Pep Guardiola. Der Klub glaubt, dass eine Vertragsverlängerung nach der bevorstehenden FIFA-Weltmeisterschaft möglich ist.
Gvardiol hat für Manchester City 122 Einsätze absolviert, dabei 13 Tore erzielt und 10 Vorlagen gegeben und dabei sechs große Titel gewonnen. Ein Schienbeinbruch beschränkte ihn in der letzten Saison auf 18 Premier‑League-Spiele und fünf UEFA‑Champions‑League‑Matches.
Sollte Gvardiol gehen, erwartet Manchester City eine beträchtliche Ablösesumme, die den vor drei Jahren gezahlten 90 Millionen Euro entspricht. Der Verteidiger erklärte, er sei glücklich beim englischen Klub, werde jedoch nach der Weltmeisterschaft neu entscheiden.