Jokanovic muss nach 3:7‑Niederlage gegen Vaduz bestehen
Der neue Coach Slavisa Jokanovic steht am Sonntag mit seinem Team der Super League gegen den Aufsteiger Vaduz im ersten Ernstkampf, nachdem der FCB in der Länderspielpause eine bittere 3:7‑Niederlage gegen Winterthur erlitten hatte und bereits nach 38 Minuten bereits 0:4 zurücklag.
Am 25. September informierte der FC Basel, dass Slavisa Jokanovic zum Nachfolger des entlassenen Trainers Stephan Lichtsteiner ernannt wurde. Der 58‑jährige Serbe übernimmt damit die Führung des Teams in der Super League.
Schwere Niederlage und Trainerkritik
Am vergangenen Samstag kassierte der FCB gegen den Super‑League‑Absteiger Winterthur eine 3:7‑Klatsche, wobei bereits nach 38 Minuten das Ergebnis 0:4 lautete. In der darauffolgenden Pressekonferenz erklärte Jokanovic: "Wenn man sieben Gegentore kassiert und der Gegner zu weiteren Chancen kommt, dann ist der Fall klar: Wir müssen defensiv solider werden, besser organisiert sein." Die Trainers arbeiten auf intensive Defensivübungen, um die Organisation zu verbessern.
Aufstellung und Personalnews vor dem Sonntagsspiel
Jokanovic erwartet am Sonntag einen gefährlichen Gegner und lobte Vaduz als hervorragend organisiert und ballbesitzstark. Er kündigte an, aggressiv aufzutreten und sei überzeugt, dass sein Team bereit für die Herausforderung sei.
Ob Teamleader Xherdan Shaqiri, der am Samstag seinen 35. Geburtstag feierte, in der Startaufstellung stehen wird, blieb unklar. Jokanovic betonte jedoch, dass Shaqiri mit der Rückennummer 10 Basel über Jahre viel gegeben habe und weiterhin eine große Hilfe sei.
Auf der Personalfront ist der Stammgoalie Jonas Omlin wieder verfügbar, während die Sommer‑Neuverpflichtung nach einer langen Verletzungsphase erst eineinhalb Partien absolvieren konnte. Sein letzter Einsatz war eine Halbzeit gegen Lugano vor etwas mehr als einem Monat, und Jokanovic ließ offen, ob Omlin im Tor gegen Vaduz starten wird, sagte jedoch, er könnte bald wieder im Tor stehen.
Der FCB gastiert beim Neustart der Super League nach der Nations‑League‑Pause beim Aufsteiger Vaduz, womit das Spiel den ersten Ernstkampf unter Jokanovic markiert. Damit soll das Team die defensive Schwäche der letzten Niederlage ausbügeln und den ersten Sieg unter dem neuen Trainer sichern.