WM
John Barnes fordert Liverpool, Andoni Iraola zu unterstützen
John Barnes sagt, Liverpool müsse Andoni Iraola nach seiner Ernennung Zeit geben. Er äußerte diese Ansicht bei talkSPORT.
Iraola kam zu Liverpool inmitten von Schwung, Neugier und unvermeidlichem Druck. Das folgt auf Arne Slots Sturz vom Premier-League-Meister 2024/25 bis zu seiner Entlassung am 30. Mai 2026.
Barnes betont, dass seine Sorge das Umfeld sei und nicht Iraolas Trainerqualitäten. Er warnte, dass ein langsamer Start Aufrufe zur Entlassung auslösen könnte.
Barnes hob Iraolas Zeit bei Bournemouth als intensiv, aggressiv und modern hervor. Er bemerkte, dass die Bournemouth‑Teams pressen, laufen, Gegner verunsichern und Spieler weiterentwickeln.
Barnes sagte, die Beobachtung und Erwartungen bei Liverpool seien schärfer als bei Bournemouth, und die Geduld könne schnell schwinden. Er betonte, Liverpool sei nicht Bournemouth.
Barnes warnte, Liverpool solle Manager nicht allein anhand der Emotionen einer schlechten Phase beurteilen. Er nannte den Wechsel von Manchester United von David Moyes zu Louis van Gaal und dann zu José Mourinho als Beispiel.
Er argumentierte, dass ein ständiger Trainerwechsel jedes schlechte Ergebnis zu einem Referendum machen kann. Er sagte, jetzt entscheiden die Fans, nicht die Hierarchie, über das Schicksal eines Trainers.
Barnes fragte, was passieren würde, wenn Iraola in den ersten vier oder fünf Spielen keinen Sieg einfahren würde, und forderte, an ihm festzuhalten. Er erinnerte daran, dass Slots Zusammenbruch in 2025/26 emotional war, weil die Anhänger das Vertrauen verloren.
Iraolas Bournemouth‑Team gewann in den ersten neun Premier‑League‑Spielen nicht. Später entwickelte sich das Team zu einer der ungewöhnlichsten und beeindruckendsten Mannschaften der Liga.
Barnes schloss, Liverpool müsse einen kurzen Funken vermeiden, ungleichmäßige Leistungen und taktische Anlaufschwierigkeiten akzeptieren und Iraola Zeit geben, statt bis September Perfektion zu verlangen. Er betonte, die wichtigste Aufgabe sei, dem neuen Cheftrainer das zu geben, was der moderne Fußball selten bietet: Zeit.