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Johannes Schenk erklärt, warum er die Rückkaufoption bei Bayern nutzt
Im Freethielstadion von Beveren jubelte der 23‑jährige Johannes Schenk bereits am zweiten Spieltag der Jupiler Pro League lautstark mit einem Megafon, nachdem er mit acht Paraden gegen RSC Anderlecht zum Man of the Match gekürt worden war. Der von Preußen Münster ausgeliehene Torhüter erzielte damit den ersten Sieg des Aufsteigers nach fünfeinhalb Jahren in der 2. Bundesliga.
Marktwert und Leistungsdaten
Der aktuelle Marktwert von Schenk liegt bei 1,5 Millionen Euro. In sieben Einsätzen für SK Beveren sammelte er zehn klare Treffer, vier Gegentore und vier Siege, wobei er in den Spielen gegen Oud‑Heverlee Leuven (3:0) und VV St. Truiden (2:0) jeweils ein Nulltor hielt. Pro 90 Minuten zählt er zu den Top‑5 Torhütern der belgischen Liga bei Paraden und verhinderten Gegentoren.
Entscheidungsgründe und Rückkaufoption
„Entscheidend war für mich vor allem das Vertrauen, das mir der Verein von Beginn an entgegengebracht hat“, erklärte Schenk im Gespräch mit Transfermarkt. Er betonte, dass die Verantwortlichen klar signalisierten, ihn als Nummer eins zu sehen, und dass die Möglichkeit, nach einer guten Saison in die 2. Bundesliga oder zurück in die Bundesliga zu wechseln, Teil seiner Überlegungen war.
Der junge Keeper hob hervor, dass die belgische Liga einen hervorragenden Ruf für die Entwicklung junger Spieler habe und dass die Aufgabe bei Beveren als Aufsteiger ihn von Anfang an reizte. „Ich möchte hier Verantwortung übernehmen und das Maximum aus mir herausholen“, sagte er und fügte hinzu, dass die persönliche Erfahrung im Ausland für seine Weiterentwicklung wichtig sei.
Vor der Saisonvorbereitung blieb Schenk in Münster, weil klar war, dass er nach dem Abstieg des Vereins in die 3. Liga den nächsten Schritt machen und die Startposition an Morten Behrens abgeben würde. „Damit hatte ich überhaupt kein Problem“, betonte er und unterstrich, dass er täglich zu einhundert Prozent trainiere, solange er Teil der Mannschaft sei.
Auch wenn Schenk während der Länderspielpause eine Rote Karte gegen KV Kortrijk erhielt, blieb er überzeugt, dass seine Spielweise und das erhaltene Vertrauen die Basis für seine Zukunft bei Bayern bilden. Die Rückkaufoption sei für ihn ein Zeichen, dass beide Seiten die Zusammenarbeit weiterhin offen und wertschätzend gestalten.