Jensens Osnabrück-Deal scheitert – wohin geht der Mittelfeldspieler
Wohin führt die Karriere von Herthas Jensen, nachdem seine Zeit bei Hertha BSC offiziell beendet ist? Stefan Leitl plant künftig ohne den 29‑jährigen Mittelfeldspieler, und ein geplanter Wechsel nach Osnabrück ist offenbar gescheitert. Die Personalie wirft Fragen nach dem nächsten Verein auf.
Leon Jensen hat noch keinen neuen Verein gefunden, obwohl das Transferfenster bald schließt. Bei Hertha BSC wird nicht länger mit dem 29‑jährigen geplant, seine Zeit in Berlin soll nach nur einem Jahr enden. Obwohl er bis zum Jahr 2027 unter Vertrag steht, soll das Arbeitspapier aufgelöst werden, woran Jensen derzeit arbeitet. Mit dem Auslaufen des Vertrags bleibt nur noch die Suche nach einem neuen Team, während die Personalie ungelöst ist.
Osnabrück-Deal bleibt aus
Laut WAZ ist der mögliche Wechsel zum Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück geplatzt, weil Jensen zu lange zögert. Der Mittelfeldspieler wolle weiterhin in der 2. Liga spielen, was den Deal unmöglich machte. Bei Osnabrück hätte er unter Trainer Joe Enochs spielen können, der dort als Sportchef fungiert. Damit bleibt die Frage, wohin er als nächster Schritt gehen soll, offen.
Die WAZ berichtet, dass Rot‑Weiss Essen nun als möglicher Abnehmer in Position gebracht wurde. Der Drittligist sucht einen Zehner und hat bereits Nick Bätzner vom SC Paderborn im Visier, wie Sky angibt. Mit Jensen würde RWE einen defensiveren Spieler verpflichten, was zu seiner Spielweise passen könnte.
Auch der 1. FC Magdeburg zeigt nach wie vor Interesse an Jensen, seit einer Anfrage im Winter. Der Verein befindet sich jedoch in einer Lauerstellung, ohne konkretes Angebot.
Bisherige Stationen und Leistungen
Im Sommer 2021 wechselte Jensen ablösefrei zum Karlsruher SC, wo er 79 Pflichtspiele absolvierte. Er erzielte dabei zehn Tore und gab fünf Vorlagen. Für Hertha BSC kam er nur zu sieben Einsätzen, bevor ein Muskelfaserriss ihn monatelang außer Gefecht setzte. Trainer Stefan Leitl zeigte in der Rückrunde der vergangenen Saison zunehmende Unzufriedenheit mit seiner Leistung.
Jetzt muss sich die Personalie klären, denn Jensen sucht dringend einen neuen Verein, um seine Karriere fortzusetzen. Die Optionen reichen von Rot‑Weiss Essen über den 1. FC Magdeburg bis hin zu möglichen Angeboten aus der 2. Liga. Für Hertha BSC bleibt er ein Spieler ohne Zukunft, während Stefan Leitl bereits ohne ihn plant. Die Frage bleibt: Wo wird der 29‑jährige Mittelfeldspieler letztlich gehen?