Italien nominiert Nürnberg-Star Zoma für Nations‑League‑Debüt
Der 22‑jährige Flügelstürmer Mohamed Ali Zoma vom 1. FC Nürnberg hat einen weiteren Karriereschritt erreicht: Trainer Roberto Mancini hat ihn in das 34‑köpfige A‑Nationalteam Italiens berufen, sodass Zoma in der bevorstehenden Länderspielpause sein internationales Debüt anstreben kann. Der Aufstieg des jungen Angreifers wurde von der italienischen Fachabteilung ausdrücklich gelobt.
Mancini, der nach einer enttäuschenden WM‑Qualifikation die Verantwortung für die Azzurri übernommen hat, stellte Zoma in das 34‑köpfige Aufgebot für die anstehenden Nations‑League‑Spiele gegen Belgien, die Türkei (zweimal) und Frankreich. Der 22‑jährige Spieler soll in dieser Phase sein Debüt geben und damit Teil von Mancinis Plan werden, die Ära der italienischen Nationalmannschaft neu zu beleben.
Marktwert und Vertrag
Zomas Marktwert ist seit dem Sommer auf acht Millionen Euro gestiegen, nachdem er ein Angebot von West Ham United in Höhe von bis zu zwanzig Millionen Euro abgelehnt hatte. Der 1. FC Nürnberg hat den Spieler bis 2029 vertraglich gebunden, wobei keinerlei Ausstiegsklausel vereinbart wurde.
Der rasante Aufstieg des Nürnberger Flügelstürmers hat in der Fachpresse für Aufsehen gesorgt, da er innerhalb kurzer Zeit vom Regionalliga‑Durchbruch zum internationalen Kandidaten avancierte.
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BVB‑Youngster Samuele Inacio ebenfalls im Kader
Auch der 18‑jährige Samuele Inacio, ein BVB‑Youngster, erhielt erneut einen Platz im italienischen A‑Kader. Inacio, der 2014 von Atalanta Bergamo in die Dortmunder U19 wechselte, gab sein A‑Länderspieldebüt für Italien bereits Anfang Juni in einem Freundschaftsspiel gegen Luxemburg.
Obwohl er aufgrund seiner brasilianischen Herkunft ebenfalls für Brasilien hätte spielen können, hat sich Inacio endgültig für Italien entschieden und wird voraussichtlich ebenfalls in der Nations‑League zum Einsatz kommen.
Mancini, vierfacher Weltmeister, versucht nach drei verpassten WM‑Teilnahmen, die italienische Nationalmannschaft wieder an die Spitze zu führen. Die anstehenden Nations‑League‑Begegnungen gelten als erste Prüfsteine seiner neuen Generation.
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Sollte Zoma sein Debüt in der kommenden Pause erhalten, könnte er nicht nur seine persönliche Karriere beflügeln, sondern auch ein wichtiges Signal für die Nachwuchsförderung des italienischen Fußballs setzen.