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Liverpools £51-Mio.-Angebot für Camavinga nimmt Fahrt auf
Liverpools Technischer Direktor Andoni Iraola hat Gespräche über den Real-Madrid-Mittelfeldspieler Eduardo Camavinga eingeleitet, wobei der Verein aus Merseyside den Franzosen auf 51 Millionen Pfund schätzt.
Die Verfolgung wird durch Unsicherheiten im Liverpool-Mittelfeld vorangetrieben. Curtis Jones bleibt zwar ein Ziel für Inter Mailand, doch die Angebote der Serie-A-Seite lagen bisher unter der Bewertung von Anfield. Liverpool verlangt rund 35 Millionen Pfund für Jones, während Inter bisher etwa 22 Millionen Pfund geboten hat. Die italienischen Meister sind bereit, auf den 25-Jährigen zu warten, der noch ein Jahr Vertragslaufzeit hat.
Die Situation mit Alexis Mac Allister verschärft die Dringlichkeit zusätzlich. Der 27-Jährige läuft in weniger als zwei Jahren aus, und es wurde noch kein neuer Vertrag vereinbart, was seine Zukunft ungewiss macht. Die Liverpool-Führung um Richard Hughes und Andoni Iraola könnte sich daher entscheiden, vor dem Transferfenster noch Verstärkung zu holen.
Eduardo Camavingas persönliche Umstände bei Real Madrid machen ihn zu einer attraktiven Option. Der 23-Jährige ist in der Hierarchie des Bernabéu abgerutscht und hat seinen Platz im Französischen Nationalteam verloren, obwohl er bis 2029 vertraglich gebunden ist. Ein Wechsel zu Liverpool könnte ihm einen Neuanfang in der Premier League bieten, wo sein körperliches Profil besser zum Wettbewerb passt.
Zwischen Liverpool und Real Madrid sowie mit Camavingas Vertretern haben bereits hochrangige Gespräche stattgefunden. Medienberichten zufolge hat die Anfield-Führung direkten Kontakt zu ihren Pendants am Bernabéu aufgenommen, um eine mögliche Transfersondierung zu formalisieren. Andoni Iraola gilt als treibende Kraft hinter dieser Verfolgung.
Die 60-Millionen-Euro-Freigabeklausel von Madrid hat Liverpools Position gestärkt. Britische Vermittler arbeiten intensiv an einem Gehaltspaket, das einen sofortigen Wechsel nach England ermöglichen soll. Der Verein glaubt, dass der Preis Camavinga leichter erreichbar macht als andere Ziele wie Adam Wharton oder Alex Scott, deren Bewertungen sich bereits der neunstelligen Summe nähern.
Camavingas Zögern, Real Madrid zu verlassen, erschwert die Jagd. Der Mittelfeldspieler hat seine Berater angewiesen, ausländische Angebote einzufrieren, in der Hoffnung, unter José Mourinho wieder an Bedeutung zu gewinnen. Liverpools Aufgabe ist es, ein Angebot vorzulegen, das seine Bindung an die spanische Hauptstadt und den dortigen Champions-League-Fußball übertrifft.
Für Liverpool würde die Verpflichtung Camavingas die akuten Mittelfeldprobleme lösen und gleichzeitig gegen weitere Abgänge absichern. Für Camavinga selbst stellt der Wechsel zu Anfield eine Chance dar, seine Karriere unter einem neuen Trainer und in einer Liga, die besser zu seinen Fähigkeiten passt, wiederzubeleben.