JUGEND
Internationale top‑Klubs jagen Stuttgart, jagd zündet Stuttgart
Im Stadion von Stuttgart beobachteten hochkarätige Scouts das 3:1‑Heimsiegspiel gegen Viking FK, während Finn Jeltsch bis zur 71. Minute sicher im Abwehrverbund stand – ein klarer Beweis für den rasanten Aufstieg des 20‑jährigen Innenverteidigers, der 2025 von 1. FC Nürnberg zu VfB Stuttgart wechselte.
Der ehemalige U17‑Weltmeister entwickelte sich in Stuttgart innerhalb kürzester Zeit zu einer unverzichtbaren Säule des schwäbischen Defensivverbunds. Sein Potenzial blieb selbst dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp nicht verborgen. Seine athletische Präsenz und taktische Übersicht machten ihn schnell zum Favoriten im Trainerstab.
In der aktuellen Länderspielpause nominierte DFB‑Chef Jürgen Klopp Jeltsch erstmals für das Aufgebot der A‑Nationalmannschaft. Die Auswahl unterstreicht die wachsende Bedeutung des Verteidigers für die deutsche Nationalelf. Die Nominierung erfolgte trotz seiner erst kürzlich erfolgten Integration in die Profimannschaft.
Internationale Kaufinteressen
Wie Sky berichtet, haben der FC Barcelona und der amtierende italienische Meister Inter Mailand bereits ihr Interesse bekundet. Beide Clubs strecken ihre Fühler nach dem 20‑jährigen Talent aus. Die spanischen Scouts beobachteten Jeltsch während des Champions‑League‑Auftritts.
VfB Stuttgart muss 40 Millionen Euro einspielen – fünf Stars bringen Geld
Zudem sollen mehrere finanzstarke Premier‑League‑Klubs die Entwicklung des Abwehrspielers intensiv überwachen, während Berichte den FC Bayern ebenfalls als potenziellen Interessenten nennen. Auch die englischen Vereine prüfen die Möglichkeit, den jungen Verteidiger im Sommer zu verpflichten.
Vertrag und Marktwert
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth gab bekannt, dass Jeltsch einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2030 erhalten hat, ohne jegliche Ausstiegsklausel. Zur Zeit besteht für die Schwaben kein finanzieller Verkaufsdruck im kommenden Sommer. Damit bleibt Stuttgart flexibel, sollte ein Angebot aus dem Ausland kommen.
Der aktuelle Marktwert des Verteidigers wird auf rund 35 Millionen Euro geschätzt. Der VfB bewies bereits seine Fähigkeit zu lukrativen Geschäften, etwa beim Abgang von Nick Woltemade nach Newcastle United für eine klubinterne Rekordablöse von 75 Millionen Euro. Der Marktwert spiegelt nicht nur seine aktuelle Leistung, sondern auch das enorme Potential wider.
Bleibt Jelchts Entwicklung so rasant, dürfte sein Marktwert in naher Zukunft weiter steigen und erneut das Interesse internationaler Top‑Klubs anheizen. Ein möglicher Transfer könnte Stuttgart zusätzlich finanziell stärken, ohne die sportliche Kernstruktur zu gefährden.