Champions League
Inter im Visier: Nico Gonzalez, Juventus zögert beim Rechtsaußen‑Deal
Inter beobachtet den argentinischen Flügelspieler Nico González, während Juventus seine Registrierung behält, in der Hoffnung, dass das über 25‑Millionen‑Euro‑Geschäft den Nerazzurri endlich eine qualitativ hochwertige Option für die rechte Flanke geben könnte. Der Klub sieht den Schritt als Möglichkeit, seine Offensivbreite zu verstärken, während Juventus offenbar zögern, den Spieler für weniger als ihre Bewertung gehen zu lassen.
Der in Mailand ansässige Klub spricht davon, „weit zu fliegen“ mit einem Flügelduo, das den Höhen entspricht, die sie anstreben. Inter möchte eine weitere Saison von einer hohen und privilegierten Position im Inlandswettbewerb aus starten und sich von dem „Schwindel“ befreien, den sie in der Champions League gespürt haben.
Ein ständiger Fokus liegt auf dem rechten Korridor, wo Inter noch den Gegenpart zu Federico Dimarco finden muss, dem wahren Nachfolger von Denzel Dumfries. Die Verstärkung dieser Seite wird als entscheidend angesehen, um den Bann zu brechen, der den rechten Flügel umgibt.
Moussa Diaby, der ehemalige Crotone‑Stürmer, der jetzt bei Inter spielt, wird als taktisches Pendant genannt – ein Spieler, der einen Schub geben kann, den ein „normaler“ Fünfter nicht leisten kann. Der Klub glaubt, dass ein ähnliches Profil die rechte Seite anheben könnte.
Nico González kam zu Juventus nach einem kurzen Aufenthalt, der nur eine Saison dauerte und nicht überzeugte. Anschließend verbrachte er eine Leihe bei Atlético Madrid und Torino, und er möchte nicht nach Torino zurückkehren.
Der Argentinier, der sich jetzt in der Pause nach der WM befindet, hat seinem Klub und Trainer Luciano Spalletti bereits mitgeteilt, dass er einen Neuanfang will und nicht erneut in eine Situation zurückkehren wird, in der er für eine Unterperformance kritisiert wurde. Er hob seine 24 Einsätze und fünf Tore in der La Liga in der vergangenen Saison hervor und bemerkte, dass Verletzungen seine Spielzeit eingeschränkt hatten, er aber in Spanien seine Form wiedergefunden habe.
Juventus hätte am Ende der letzten Saison eine Kaufoption in Höhe von 32 Millionen Euro ausüben können, entschied sich jedoch dagegen. Sie machten ein niedrigeres Angebot, das Juventus zurückwies und darauf bestand, dass der Spieler nicht weniger als 27 Millionen Euro wert sei. Eine mögliche Einigung könnte bei etwa 25 Millionen Euro plus Boni liegen oder über einen Tausch mit Alexander Sorloth, dessen Preis bei 40 Millionen Euro liegt.
Inter bewertet den Argentinier nun als Nationalteamkollegen von Lautaro Martínez und sieht in ihm einen taktischen Aufschwung ähnlich wie bei Diaby. Bisher wurden keine direkten Klub‑zu‑Klub‑Kontakte gemeldet, obwohl Inter auch einen Tausch mit Davide Frattesi in Erwägung zieht. Gleichzeitig laufen Gespräche über einen möglichen Verkauf eines französischen Stürmers von Al‑Ittihad und die Einbeziehung von Kristjan Asllani, der mit 10‑12 Millionen Euro bewertet wird, in breitere Transferverhandlungen.