JUGEND
Inter und Como hoffen auf Chelsea-Chalobah
Der Chelsea-Verteidiger Trevoh Chalobah hat nach gescheiterten Verhandlungen zwischen Udinese und Oumar Solet das Interesse von Inter Mailand und Como geweckt. Laut mehreren Quellen ist der italienische Spitzenklub nicht bereit, die geforderten 25 Millionen Euro von Udinese zu zahlen, weshalb Chalobah als Alternative ins Visier gerät. Der Abwehrspieler, der bei Chelsea 1,6 Millionen Euro pro Saison verdient, könnte so zum Ziel in der Serie A werden, während das Transferfenster langsam zumacht.
Inter Mailand hat bereits Marco Palestra an Chelsea verloren und scheint auch von einer möglichen Verpflichtung des Liverpool-Mittelfeldspielers Curtis Jones Abstand zu nehmen. Die jüngsten Rückschläge zwingen den Verein nun, nach Alternativen Ausschau zu halten.
Die Gespräche um Oumar Solet sind ins Stocken geraten, nachdem Udinese eine Mindestablösesumme von 25 Millionen Euro gefordert hatte – eine Summe, die Inter Berichten zufolge nicht zahlen möchte, zumal auch Atletico Madrid den Verteidiger beobachtet. Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, dass Inter nun stattdessen Chalobah ins Visier genommen hat.
Chalobah, der nächsten Monat 27 wird, stand bereits mehrfach mit einem Wechsel in die Serie A in Verbindung, doch bisher kam kein Transfer zustande. Seine Karriere führte ihn über mehrere Leihgeschäfte von Stamford Bridge weg, bevor er sich schließlich in der ersten Mannschaft etablierte.
In der jüngsten Premier-League-Saison stand Chalobah im Kader für das Spiel gegen Brighton & Hove Albion am 21. April 2026 und kam auch am 21. Februar 2026 gegen Burnley zum Einsatz. Beide Partien unterstreichen seine fortwährende Präsenz auf höchstem Niveau.
Eine Verletzung von Reece James hat Chalobah nun die Chance eröffnet, in den Kader der englischen Nationalmannschaft für die WM zu rücken. Heute Abend soll er gegen Panama in der Startelf stehen. Die Nominierung Englands verleiht seiner Transferperspektive zusätzliche Dynamik.
Sollte Inter die geforderte Ablösesumme zahlen, könnte Chalobah zum italienischen Spitzenklub wechseln – die genauen Konditionen sind jedoch noch unklar. Sowohl Inter als auch Como beobachten die Situation weiterhin genau.