IFR warnt: Englischer Klubfußball am Rande einer finanziellen Katastrophe
In einem nüchternen Büro in London präsentierte der Regulator (IFR) einen Bericht, der die finanzielle Lage des englischen Klubfußballs als „Katastrophe am Rande“ bezeichnete. Der Vorsitzende David Kogan sprach am Dienstag mit ernster Stimme, während im Hintergrund das von Erling Haaland, der bei Manchester City unter Vertrag steht, zu sehen war.
Finanzielle Kennzahlen und Warnungen
Der IFR‑Bericht zeigte, dass die englische Liga in der vergangenen Saison 9 Milliarden Pfund (10,6 Milliarden Euro) Einnahmen erwirtschaftete, jedoch 94 Prozent der Klubs in den fünf höchsten Spielklassen Verluste machten. Kogan betonte, dass nichts für immer bestünde, und forderte robuste Notfallpläne, falls die Finanzierung durch Klubbesitzer wegfällt.
Weiterhin prognostizierte der Bericht, dass die Gesamtschulden bis zum Ende der laufenden Saison über 5 Milliarden Pfund (5,9 Milliarden Euro) steigen werden, während die Netto‑Transferschulden bei 3,4 Milliarden Pfund (4 Milliarden Euro) liegen sollen.
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Der IFR sieht zudem ein Modell zur Umverteilung von Premier‑League‑Einnahmen in die unteren Ligen als notwendig, obwohl die Ligen bislang keine Einigung erzielt haben. Kogan erklärte, dass der Bericht ein Weckruf für den englischen Fußball sei und die Grundpfeiler der Pyramide dringend reformiert werden müssten.
„Wir können das Haus reparieren, solange die Sonne noch scheint“, sagte Kogan im Interview mit der BBC und betonte, dass jetzt der richtige Zeitpunkt sei, die Probleme anzugehen, bevor das Geld allmählich versiegt.