Ibrahim Maza droht blitzabschied bei Bayer Leverkusen

Im Trainingsgelände von Bayer Leverkusen beobachtet ein kleiner Kreis von Reportern, wie der 20‑jährige Offensivspieler Ibrahim Maza nach einem Passwechsel den Ball im Strafraum abschließt – ein, das die aktuelle Diskussion um einen möglichen Wintertransfer prägt. In zehn Pflichtspielen hat er bereits drei Tore und drei Vorlagen erzielt, was ihn für die Werkself unverzichtbar macht.
PSG drängt auf Wunschspieler
Der algerische Journalist Brahim Hanifi berichtete, dass Paris Saint‑Germain den jungen Offensivspieler als absoluten Wunschspieler auserkoren habe und ihn „um jeden Preis“ verpflichten wolle. Sky aus Frankreich bestätigte, dass der finanzstarke Klub bereits im Winter konkrete Schritte planen könnte, um Maza aus der BSC zu lösen.
Kvaratskhelia‑Ersatz und weitere Optionen
PSG sieht in Maza einen möglichen Ersatz für den schwer am Knie verletzten Georgier Khvicha Kvaratskhelia, der nach einem Kreuzbandriss gegen den FC Barcelona die restliche Saison ausfallen dürfte. Neben Maza sollen auch Paris Brunner und Said El Mala auf der Transferliste stehen, wobei ein Winterbudget von 80 Millionen Euro vorgesehen ist.
Der 20‑jährige hat in der laufenden Saison nicht nur für Bayer 04, sondern auch international überzeugt: Beim Afrika‑Cup für Algerien glänzte er zuletzt, während er bei der WM in vier Spielen ohne Torbeteiligung blieb.
PSG will Wintertransfer, während Bayer Leverkusen Mazas Abgang blockieren
Im Sommer 2025 wechselte Maza für zwölf Millionen Euro von Hertha BSC zu Bayer Leverkusen, um dort als legitimer Nachfolger von Florian Wirtz zu fungieren. Seine Leistungen brachten ihm im vergangenen Montag eine Nominierung für die Kopa‑Trophäe als bester Nachwuchsspieler ein, wo er letztlich den neunten Platz belegte.
„Natürlich bin ich stolz. Es ist ein Traum für jeden Jungen und für jedes Mädchen, bei so einer Zeremonie dabei und nominiert zu sein. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagte Maza nach der Gala im Londoner Palladium Theatre. PSG‑Superstar Ousmane Dembele kommentierte das Ereignis auf Instagram mit den Worten: „Der nächste Ballon d’Or, so Gott will.“
Mazas Vertrag läuft noch bis 2030; die Bayer‑Bosse Simon Rolfes und Fernando Carro arbeiten intern an einer vorzeitigen Verlängerung mit Gehaltserhöhung. Trotz des offensichtlichen Interesses von Paris bleibt Bayer unbeeindruckt und betont, dass Maza nicht der einzige potenzielle Ersatz für Kvaratskhelia sei – Luis Enrique hob interne Optionen wie Maghnes Akliouche und Mika Godts hervor, wobei Godts bereits am Montag gegen Olympique Lyon ein Tor und eine Vorlage beisteuerte.