Hütter und Krösche sehen Licht im Start von Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt hat nach vier Matches fünf Punkte gesammelt und belegt den zehnten Tabellenplatz, doch Hütter und Krösche zeigen sich trotz solider Auftritte gegen Mainz und Freiburg nicht zu 100 Prozent zufrieden. Der Saisonstart war von eklatanten Schwankungen geprägt, wie die 3:3‑Niederlage gegen Union Berlin und das 4:1 gegen Augsburg zeigen.
Unruhiger Start und schwankende Leistungen
Nach den enttäuschenden Auftritten bei Union Berlin (3:3) und gegen Augsburg (4:1) zeigte das Team solide Performances in Mainz (3:1) und gegen Freiburg, wobei die Defensive weiterhin Schwächen offenbart. Alex Grimm/GettyImages liefert das Bildmaterial zum aktuellen Geschehen.
„Die zwei Punkte mehr gegen Union Berlin hätten uns gutgetan“, betonte Krösche, der zusammen mit Hütter nicht zu 100 Prozent zufrieden ist und gerne mehr Punkte auf dem Konto sehen würde.
In Berlin gab die SGE spät eine Führung aus der Hand, und selbst im 1:4 gegen Augsburg war deutlich mehr möglich, doch nach einer überzeugenden ersten Halbzeit brach das Team völlig ein.
Krösche will das neu formierte Team nicht zu hart ins Gericht gehen. „Nach dem Umbruch, den wir hatten, ist das in Ordnung“, bilanzierte er und betonte, dass die Mannschaft noch Zeit braucht, um Konstanz zu finden.
Trainer Hütter sieht das Potenzial: An guten Tagen kann Frankfurt fulminanten Fußball spielen und enorme Wucht erzeugen, doch man müsse „kleinere Brötchen backen“, weil die Konstanz noch nicht gegeben ist. Die bekannten Defensivprobleme sind weiterhin präsent.
Defensiv hat die SGE in vier Bundesligaspielen zehn Gegentreffer kassiert – nur Gladbach, Union Berlin und der HSV haben mehr Gegentreffer erhalten.
Ausblick und interne Bewertung
Auf dem Weg zur nächsten Partie wird am Dienstag das Training für die Nicht‑Nationalspieler wieder voll aufgenommen, da eine längere Pause wegen fehlender Belastung aus internationalen Spielen nicht nötig ist.
Nach der Länderspielpause wartet ein hartes Programm auf die SGE: Spiele in Leipzig, gegen Köln und in Dortmund stehen an. Auf Hütter lastet noch kein Druck, und Aufsichtsratschef Mathias Beck soll ihm bereits mitgeteilt haben, dass man mit seiner Arbeit sehr zufrieden ist.