JUGEND
HSV verfolgt klaren Plan, das Minutenmodell für Top‑Talent Louis Lemke
Während der Hamburger SV mit einem klaren Plan die Entwicklung von Louis Lemke, dem Top‑Talent, steuert, bleibt unklar, ob er regelmäßig in der ersten Mannschaft zum Einsatz kommt oder vorwiegend Spielpraxis in der zweiten Liga sammelt. Der Verein hofft, dass das Minutenmodell beiden Anforderungen gerecht wird.
Der HSV arbeitet bei Louis Lemke mit einem sogenannten Minutenmodell, das ihm regelmäßige Einsatzminuten sowohl bei den Profis als auch in der zweiten Mannschaft sichern soll. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, soll Lemke dabei kontinuierlich Minuten sammeln, um seine Entwicklung nicht zu gefährden.
Minutenmodell für Lemke
Wenn der Linksfuß bei den Profis nicht die gewünschte Einsatzzeit erhält, wechselt er in die zweite Mannschaft, um zusätzliche Spielpraxis zu sammeln. Damit will der Bundesligist sicherstellen, dass Lemke kontinuierlich auf dem Platz steht.
Aktuell ist David Möller Wolfe die erste Wahl auf der linken Flanke, während Lemke als Backup eingeplant ist. Der junge Linksfuß muss sich also erst gegen etablierte Konkurrenz behaupten.
Co‑Trainer Loïc Favé sieht Lemke dennoch voll im Konkurrenzkampf. Nach seiner Einwechslung gegen Köln habe der Youngster erneut Schwung ins Spiel gebracht, besonders beim Druck auf den Ball.
Favé betonte, Lemke könne jederzeit Kandidat für die Startelf oder eine Einwechslung sein. Nach der Länderspielpause verschärft sich der Konkurrenzkampf, weil Miro Muheim zurückkehrt.
Für Lemke bedeutet das, dass Einsatzzeiten bei den Profis nicht garantiert sind. Das Minutenmodell soll dafür sorgen, dass seine Entwicklung nicht ins Stocken gerät, selbst wenn er in der Bundesliga weniger Spielzeit erhält.