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HSV muss dank Faserriss länger auf Albert Grönbaek verzichten

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
HSV muss dank Faserriss länger auf Albert Grönbaek verzichten

Der Hamburger Fußball‑Bundesligist HSV muss in den kommenden Wochen auf Mittelfeldspieler Albert Grönbaek verzichten, nachdem der 25‑jährige Däne sich bei der 2:3‑Niederlage gegen Norwegen einen Faserriss im rechten Oberschenkel zugezogen hat. Wie der Club am Samstag mitteilte, betonte er die Notwendigkeit einer gründlichen Therapie.

Ursache und Diagnose

MRT‑Untersuchungen im Umfeld der Nationalmannschaft bestätigten den Faserriss im rechten Oberschenkel. Die Bildgebung wurde in enger Abstimmung mit dem medizinischen Team der Hamburger durchgeführt.

Grönbaek wurde in der 82. Minute für sein zehntes Länderspiel eingewechselt und verließ nach dem Abpfiff das Spielfeld mit bandagiertem Oberschenkel. Seine Teilnahme war damit kurz, doch die Verletzung war eindeutig.

Ursprünglich standen für ihn noch Länderspiele gegen Wales am 27. September, am 4. Oktober sowie ein Aufeinandertreffen mit Portugal am 1. Oktober an. Durch den Faserriss ist der Rechtsfuß bereits vom Nationalteam abgereist.

Grönbaek war Anfang Juni nach einer halbjährigen Leihe vom HSV endgültig vom französischen Erstligisten Stade Rennes verpflichtet worden. Seit Saisonbeginn 2026/2027 startete er in allen fünf Pflichtspielen der Bundesliga.

Im DFB‑Pokal gegen Verl (3:0) erzielte er zwei Tore, und zuletzt in der Bundesliga gegen den 1. FC Köln (2:1) lieferte er zwei Vorlagen. Damit bleibt er bislang bester Scorer des HSV.

Bereits zu Beginn seiner Leihe in der vergangenen Rückrunde kämpfte Grönbaek mit Verletzungsproblemen, fand jedoch spät zu seiner Form und traf beim 2:1‑Sieg in Frankfurt, der dem HSV den Klassenerhalt sicherte. Im vierten Saisonspiel erzielte die Mannschaft ihr erstes Saisontor und feierte anschließend mit den Fans eine große Party.

Weitere Clubnachrichten

Der HSV gab zudem den Tod seines langjährigen Abwehrchefs Nogly am Freitag bekannt. Gleichzeitig meldete der Club einen Rekordumsatz von 182,1 Millionen Euro, womit das bisherige Rekordjahr übertroffen wurde. Die Hanseaten reisen am 10. Oktober zu einem Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim (15:30 Uhr, NDR Livecenter).

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