HSV gibt Mario Vuskovic nach vierjähriger Doping‑Sperre zurück
Auf dem Trainingsplatz des Hamburger SV steht Mario Vuskovic wieder im Trikot, nachdem das Deutsche Fußball‑Bundes‑Sportgericht ihn vier Jahre lang von jedem Spiel ausgeschlossen hatte. Der Innenverteidiger beteuert nach wie vor seine Unschuld und kehrt nun nach der Doping‑Sperre zurück, heute.
Vier‑jährige Sperre und rechtliche Schritte
Die Entscheidung des Sportgerichts des Deutschen Fußball‑Bundes (DFB) fiel in einer harten Zeit: Mario Vuskovic wurde für vier Jahre von jedem offiziellen Spiel gesperrt. Die Doping‑Sperre wurde vom Internationalen Sportgerichtshof bestätigt, obwohl Vuskovic seine Unschuld stets beteuert hat.
Am 11. November 2022 erinnerte sich Vuskovic an den Tag, als die Polizei seinen Spind auf dem Trainingsplatz durchsuchte und ihn zur Wache brachte – ein Albtraum, den er im Magazin „11Freunde“ schilderte. Dieser Vorfall teilte er später in einem Interview, das er als Wendepunkt in seinem Leben bezeichnete. Er spricht von seinem Traum, wieder zu spielen.
Der Hamburger SV und seine Fans kämpften für den Freispruch des HSV‑Spielers. Trainer Merlin Polzin versprach bei der öffentlichen Einheit im Volksparkstadion einen sehr wertschätzenden Moment, während Klub‑Sportvorständin Kathleen Krüger im Interview mit der F.A.Z. Vuskovics mentale Stärke lobte. Die Kampagne „Free Vuskovic“ wurde von der Mannschaft unterstützt.
Rückkehr zum HSV und Ausblick
Nach der Doping‑Sperre kehrt Vuskovic zum Trainingsplatz zurück und arbeitet mit einem Privattrainer, um fit zu werden. Bisher absolvierte er vierzig Zweitligaspiele für den HSV, trug die Nummer 44 und hat bislang noch nie in der Bundesliga gespielt.
Die Sperre ist noch nicht vollständig abgelaufen; am 22. November, 1474 Tage nach seinem letzten Einsatz, könnte der 24‑jährige Innenverteidiger theoretisch im Nordderby gegen Werder Bremen wieder in der Bundesliga auflaufen. Damit bleibt die Frage, wann er endgültig zurückkehrt.
Zusammenfassung, Anhören, Merken, Teilen, Verschenken, Drucken, Zur App – diese Stichworte standen in der ursprünglichen Meldung. Der Fall Vuskovic bleibt einer der emotionalsten Doping‑Skandale im deutschen Fußball. Fu.