HSV droht neuer Innenverteidiger‑Ausfall: Bornauw könnte am Wochenende fehlen
Ein nächster Ausfall droht beim Hamburger SV, weil Sebastiaan Bornauw wegen muskulärer Probleme nicht mit der Mannschaft trainierte und am Wochenende möglicherweise nicht zur Verfügung steht. Der Verteidiger fehlt im Mannschaftstraining, was die ohnehin knappe Innenverteidigung weiter belastet. Beim HSV wäre ein Ausfall besonders problematisch, weil die Auswahl in der Defensive derzeit begrenzt ist.
Muskelbeschwerden zwingen Bornauw zum Aussetzen
Wie MoinVolkspark berichtet, setzte Bornauw am Mittwoch wegen muskulärer Beschwerden im Mannschaftstraining aus. Die Probleme wurden als Beschwerden im Muskelgewebe beschrieben, die ihn vom Training abhielten. Der Bornauw‑Ausfall verschärft die Personallage im Team, und ob er für das kommende Spiel zur Verfügung steht, bleibt offen.
Alternative Aufstellungen bei drohendem Defensivdefizit
Für den HSV ist die Auswahl in der Defensive bereits dünn, da Omari nach seiner Verletzung zurückarbeitet, ein Einsatz am Wochenende aber noch nicht sicher ist. Eine mögliche Variante wäre Capaldo auf der rechten Seite, Torunarigha im Zentrum und Nandja links. Alternativ könnte Nandja ins Zentrum rücken, Torunarigha die linke Seite übernehmen und Omari sowie Muheim als offensive Optionen in Betracht kommen.
Eine weitere Lösung bestünde in einer Viererkette, wobei Nandja und Torunarigha die Innenverteidigung bilden würden. Capaldo wäre für die rechte Seite vorgesehen, während Moeller Wolfe links spielen könnte. Diese Aufstellung würde die ohnehin dünne Besetzung in der Innenverteidigung weiter belasten.
Nach dem Abgang von Elfadli ging der HSV nominell mit fünf Innenverteidigern in die Saison, wobei Omari zum Start verletzt fehlte. Sollte nun auch Bornauw ausfallen, wären die personellen Möglichkeiten erneut stark eingeschränkt. Die Situation bleibt also angespannt, bis die endgültige Verfügbarkeit der Verteidiger geklärt ist.