HSV bangt um topscorer Grönbaek nach verletzung im dänemark‑Camp
Im norwegischen Trainingslager der dänischen Nationalmannschaft musste der HSV‑Topscorer Albert Grönbaek nach dem Nations‑League‑Spiel verletzt das Zelt verlassen, was den Hamburger Verein in Sorge versetzt. Der 25‑jährige Mittelfeldspieler, bislang treffsicherster Hamburger, könnte mehrere Wochen fehlen, weil die genaue Verletzungsdauer noch nicht geklärt ist.
Verletzungshergang und erste Einschätzung
Nationaltrainer Brian Riemer bestätigte: „Er ist verletzt und verlässt das Trainingslager.“ Grönbaek war im 2:3‑Niederlage gegen Norwegen erst in der 82. Minute eingewechselt worden. Nach dem Abpfiff wurde sein rechter Oberschenkel bandagiert. Die endgültige Diagnose soll nach seiner Rückkehr nach Hamburg gestellt werden.
Für die HSV‑Mannschaft von Trainer Merlin Polzin ist das Fehlen ungünstig, weil Grönbaek an vier der bislang fünf Pflichtspieltore beteiligt war. Beim Pokalsieg in Verl erzielte der 25‑jährige zweimal. Im jüngsten 2:1‑Sieg gegen den 1. FC Köln bereitete er beide Tore vor und trug damit entscheidend zum ersten Ligasieg der Spielzeit bei. Im 3‑4‑2‑1‑System gilt er als einer der wichtigsten Kreativspieler, wobei Teamkollege Yussuf Poulsen betont, er könne „in der Offensive eigentlich alles“.
Wie lange Grönbaek pausieren muss, bleibt offen; bei einer Zerrung könnte die lange Länderspielpause zur Genesung reichen. Ein Muskelfaserriss hingegen würde Einsätze nach dem Neustart Mitte Oktober gefährden, wenn der HSV gegen Hoffenheim, Stuttgart und Paderborn antreten muss.
Ein längerer Ausfall wäre ein weiterer Rückschlag, weil Grönbaek bereits während seiner Leihe nach Hamburg in der vergangenen Rückrunde durch eine Oberschenkelverletzung mehrere Wochen ausfiel. Damit droht die Saison für den jungen Dänen erneut unterbrochen zu werden.