HSV balanciert zwischen neuer Hoffnung und drohendem Ausfall
Nach einer langen internationalen Pause begrüßte Trainer Merlin Polzin die Medienvertreter des Hamburger SV mit einem enthusiastischen „Endlich wieder“. Trotz seiner guten Laune musste er sofort den drohenden Ausfall des neuen Mittelfeldspielers Zakaria El Ouahdi ankündigen, der nach seiner Marokko‑Nationalmannschaftsreise erkältet ist.
Krankheit zwingt El Ouahdi zum Ausfall
Der 23‑jährige Neuzugang Zakaria El Ouahdi kehrte von seiner Länderspielreise mit einer Erkältung zurück und war noch nicht in der Lage, mit der HSV‑Mannschaft zu trainieren. Polzin erklärte, dass man abwarten müsse, ob El Ouahdi am nächsten Tag trainieren kann und welche Rolle er am Wochenende spielt. Im Fall von El Ouahdi entscheidet die Gesundheit über die Einsatzmöglichkeit.
Ein Einsatz im Spiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag um 15:30 Uhr steht daher auf der Kippe, weil Polzin kein Risiko eingehen will. „Er ist ein Junge, der die Linie hoch und runter geht“, sagte der HSV‑Coach, „wenn ich ihn heute fragen würde, ob er spielen will und kann, würde er mit einem klaren ‚Ja‘ antworten.“
Top‑Scorer Grönbaek und Daka bereits gesichert ausgefallen
Die Ausfälle von Top‑Scorer Albert Grönbaek und Stürmer Patson Daka sind bereits bestätigt, sodass der HSV ohne seine wichtigsten Offensivkräfte auskommen muss. Diese beiden Spieler bleiben für das anstehende Hoffenheim‑Duell nicht verfügbar.
Weitere Spieler zeigen Fortschritte und Rückkehr
Die zuletzt verletzten Stürmer Terem Moffi und Yussuf Poulsen trainierten am Donnerstag wieder in vollem Umfang mit der Mannschaft und gelten laut Polzin „auf jeden Fall als Option für den Kader“. Ob sie jedoch in der Startelf stehen, bleibt fraglich.
Der 19‑jährige Youngster Alexander Rössing‑Lelesiit, der seit Anfang Mai an einer Sprunggelenksverletzung litt, habe einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und sei „immer näher dran, eine Kaderoption zu werden“, betonte Polzin. „Er hat fantastisch gearbeitet in den letzten Monaten“, fügte er hinzu.
Innenverteidiger Mario Vuskovic, der nach einer vierjährigen Dopingsperre ab dem 14. November wieder spielberechtigt ist, habe die Belastung nach und nach gesteigert. Polzin lobte seinen frischen Eindruck und erklärte, dass Vuskovic dem HSV „ab dem Moment, an dem er wieder spielberechtigt ist, auch helfen“ werde.