Bundesliga
HSV‑Abwehrkrise: Von hoffnungs‑Aufbruch zu Katastrophenstart
Kaum jemand hatte mit dem Katastrophenstart des Hamburger SV gerechnet: In den ersten drei Bundesligaspielen kassierte die Mannschaft drei Niederlagen und ein torreiches Verhältnis von 0: 12 – damit der schlechteste Start aller Zeiten in der langen HSV‑Geschichte und ein deutliches Warnsignal für die kommende Saison.
Erwartungen nach den Verpflichtungen
Die Verpflichtungen hatten zuvor ein des Aufbruchs in der Hansestadt gezeichnet. Sportdirektor Claus Costa wurde für viele Deals gelobt, insbesondere für den Transfer von Sebastiaan Bornauw, der als neuer Abwehrchef Luka Vuskovic ersetzen sollte. Die Hoffnung war groß, dass die neue Defensive den HSV wieder nach oben bringen würde.
Bornauw stand bislang nur gegen Borussia Dortmund und Mainz 05 zur Verfügung; gegen RB Leipzig fehlte er wegen muskulärer Probleme. Stattdessen musste der erst 19‑jährige Shafiq Nandja in der Startelf einspringen, was die Stabilität der Abwehr weiter beeinträchtigte.
Realität auf dem Platz
Drei Spiele, drei Niederlagen und ein desaströses Torverhältnis von 0: 12 markieren den schlechtesten Bundesliga‑Start aller Zeiten in der HSV‑Geschichte. In diesen frühen Zeiten zeigte sich, dass die erhoffte Aufwärtsdynamik noch nicht greifbar ist.
Laut wird Bornauw auch im Duell gegen seinen Ex‑Klub, den 1. FC Köln, ausfallen, sodass Cheftrainer Merlin Polzin dieselbe Abwehr wie in Leipzig einsetzen muss. Die Berichterstattung bestätigt, dass der 27‑jährige Belgier nicht einsatzbereit ist.
Fabio Vieira dürfte am Wochenende sein Startelf‑Comeback feiern. Bisher kam der Portugiese nur als Joker zum Einsatz und konnte das Spiel nicht entscheidend beeinflussen, doch gegen Köln soll das anders werden.
Um die ersten drei Punkte der Saison zu erreichen, braucht es eine Leistungssteigerung von allen Spielern. Insbesondere Nicolas Capaldo und Jordan Torunarigha standen gegen RB Leipzig im Fokus und waren an mehreren Gegentoren beteiligt.
Falls sich die Defensive nicht stabilisiert und das Spiel gegen Köln ebenfalls scheitert, könnte die Hansestadt eine sehr unruhige Länderspielpause erleben.