Horror‑Zeit für gladbach‑Liebling Plea in Eindhoven
Alassane Plea, der Rekordkauf von Borussia Mönchengladbach für 23 Millionen Euro, erlebt seit seinem Wechsel zu PSV Eindhoven eine Reihe von schweren Knieverletzungen, die seine Saison 2025/26 abrupt beendeten und ihn seit Mitte August erneut aus dem Spielbetrieb halten.
Der Franzose verbrachte sieben Jahre am Niederrhein, absolvierte 236 Einsätze, erzielte 68 Tore und gab 54 Vorlagen – Zahlen, die ihn zu einem absoluten Leistungsträger und Fanliebling machten. Sein Abschied im vergangenen Jahr war emotional, weil er sich für einen Wechsel zu PSV Eindhoven entschied.
Der Horror‑Start in den Niederlanden
In seinem zweiten Pflichtspiel für PSV verletzte sich Plea schwer am Knie, wobei auch der Knorpel betroffen war. Diese Verletzung beendete für ihn die Saison 2025/26 bereits zu einem frühen Zeitpunkt und stellte den absoluten Worst‑Case dar.
Ein kurzer Hoffnungsschimmer
Am ersten Spieltag der Eredivisie 2026/27 kehrte Plea in der 68. Minute ein und erzielte sechs Minuten später den 2:1‑Führungstreffer, sodass das Spiel schließlich 2:2 endete – ein mutiger Auftritt nach langer Pause.
Weitere Rückschläge und unklare Zukunft
Nur wenige Tage später verletzte sich Plea erneut im Training. PSV‑Trainer Peter Bosz kommentierte: „Er lag da auf dem Boden. Das ist furchtbar, wenn man bedenkt, was er in diesem Jahr durchgemacht hat. So hat er sich auch gefühlt.“ Bosz fügte hinzu, dass das Training sofort abgebrochen wurde.
Obwohl das im Vorjahr stark verletzte Knie diesmal nicht betroffen war, fehlt Plea seit über einem Monat erneut. Ein möglicher Rückkehrtermin nach der Länderspielpause bleibt offen, und mit 33 Jahren wird seine Form nach dem anhaltenden Verletzungspech skeptisch beurteilt.