Bundesliga
Horror-Start HSV lässt Polzin-Maßnahme trotz 0:12 Defizit laufen
Auf dem Rasen der Volksparkstadion herrscht bedrückende Stille, während der Hamburger SV nach drei Spieltagen mit einem Defizit von 0:12 in die Bundesliga startet. Trotz dieses Horror-Starts hält der Klub an Trainer Merlin Polzin fest und plant nun eine Polzin-Maßnahme.
Schlechter Start in der Bundesliga
Schlechter hätte der Start in die Bundesliga kaum laufen können: Drei Spiele, drei Niederlagen und 0:12 Tore. Der HSV steht nach den beiden 0:5‑Pleiten gegen Mainz und RB Leipzig am Tiefpunkt. Dennoch bleibt die Führungsetage entschlossen, die Situation zu korrigieren.
Vertrauen in Polzin trotz Defizit
Der Trainer steht kurz vor einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrags, die bereits in trockenen Tüchern liegt. Sportvorständin Kathleen Krüger betonte, dass der Klub mit Polzin eine Ausweitung der Zusammenarbeit vereinbart habe. Sportdirektor Claus Costa wies darauf hin, dass trotz der Pleiten keine Trainerdiskussion an den Standorten stattfinden werde.
Polzin hatte in der vergangenen Saison maßgeblich dazu beigetragen, dass der Hamburger SV nach dem Aufstieg schnell konkurrenzfähig wurde. Sein Trainerteam schuf innerhalb der Mannschaft einen starken Zusammenhalt, was die Hamburger SV‑Führungsetage besonders schätzt.
Ein offizielles Statement zur Vertragsverlängerung steht noch aus. Eine Bekanntgabe unmittelbar vor dem wichtigen Duell gegen den 1. FC Köln könnte das falsche Signal senden, da die Mannschaft noch gegen Köln zeigen muss, dass das Vertrauen gerechtfertigt ist.
Defensiv fehlt nach dem Abgang von Luka Vuskovic Stabilität. Neuzugänge wie David Möller Wolfe und Zakaria El Ouahdi sollen mehr Offensivkraft bringen, wobei das Wort El im Namen des Letzteren bereits für Aufsehen sorgt.
Polzin bekommt trotz des Katastrophen‑Starts eine weitere Chance. Gegen Köln muss der HSV zeigen, dass das Vertrauen der Bosse sportlich gerechtfertigt ist, und damit den Horror-Start überwinden.