Bundesliga
Hofmann blickt nach Leverkusen: Keine Verlängerung, aber neue Ziele
Auf dem Rasen der BayArena stand Florian Hofmann in der vergangenen Saison nur 25 Minuten gegen die SV Elversberg, als Bayer Leverkusen das Bundesliga‑Auftaktspiel mit 2:3 verlor. Der 34‑jährige Offensivspieler verbrachte den Rest des Tages auf der Ersatzbank und beobachtete das Geschehen von der Seitenlinie.
Rolle im Kader und Konkurrenz
Hofmann bezeichnete seine aktuelle Situation als „Routinier, der Platz auf der Bank nimmt“. Im offensiven Mittelfeld muss er sich gegen Ibrahim Maza und Malik Tillman behaupten, während auf der rechten Flanke Moussa Diaby und Nathan Tella um die Startelf kämpfen. Trainer Carles Martínez meldete den Deutschen nicht für die Europa‑League, was die ohnehin knappe Spielzeit weiter reduzierte.
Vertragliche Aussichten
Der Vertrag von Hofmann bei Bayer Leverkusen läuft im kommenden Sommer aus und wird nach eigenen Angaben nicht verlängert werden. Trotz des bevorstehenden Endes betont der Ex‑DFB‑Star, dass er „noch nicht am Ende“ sei und plant, seine Karriere außerhalb des Klubs fortzusetzen.
Mögliche nächste Stationen
Im Sommer erhielt Hofmann ein Angebot von Al‑Shabab aus Saudi‑Arabien, das er jedoch ablehnte, weil „es einfach nicht hingehauen hat“. Auf die Frage, ob ein weiterer Wechsel innerhalb der Bundesliga realistisch sei, antwortete er: „Ich weiß nicht, ob sich in Deutschland noch jemand für einen 35‑Jährigen interessiert.“ Stattdessen äußerte er Interesse an einer möglichen Rückkehr nach Amerika: „Das kann auch über den Ozean gehen“, sagte er und erklärte, er wolle „etwas ganz anderes machen, Abenteuer erleben und Neues sehen“.
Der Bildnachweis für das Foto stammt von Jörg Schüler/GettyImages, das die Szene aus dem missglückten Bundesliga‑Auftakt dokumentiert. Hofmanns entspannte Haltung gegenüber seiner Zukunft spiegelt sich in seiner Aussage wider: „Ich muss sagen, ich bin entspannt. Ich weiß ja, was auf mich zukommt hier.“