Hoeneß lobt Rückkehrer – Pause stärkt VfB Stuttgart trotz schlechtem Saisonstart
Sebastian Hoeneß kritisiert zwar das Timing der neuen XL‑Länderspielpause, erkennt aber, dass die knapp dreiwöchige Unterbrechung dem VfB Stuttgart hilft, verletzte Spieler zu regenerieren und den internen Konkurrenzkampf zu befeuern – ein Plus nach einem mühsamen Saisonstart mit nur drei Punkten aus vier Spielen.
Pause schafft Raum für Rückkehrer
Durch die dreiwöchige Pause konnten Lorenz Assignon und Nikolas Nartey, die zuletzt lange verletzt waren, im Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim wieder einsatzbereit werden. Assignon erzielte ein sehenswertes Fallrückzieher‑Tor, während Nartey etwa eine halbe Stunde Spielzeit erhielt.
Hoeneß äußerte sich gegenüber dem SWR begeistert über Assignons Treffer: „Überragendes Tor – so etwas habe ich selten live gesehen.“ Er betonte, dass Assignon nach einer langen Schulterverletzung wieder fit und sicher fühle und dass man nun weiter an seiner Form arbeiten wolle.
Planungen für die Startelf
Der VfB‑Coach erklärte, man wolle Nartey behutsam, aber nicht zu vorsichtig aufbauen, weil der Spieler Rhythmus brauche. Er fügte hinzu, dass Nartey ein wichtiger Spieler sei, den man zuletzt vermisst habe.
Beide Rückkehrer dürften laut Hoeneß bald in der Startelf stehen. Zusätzlich könnte Atakan Karazor, der nach einem schwachen Saisonstart im Testspiel zum Führungstreffer beitrug, wieder häufiger zum Einsatz kommen. Hoeneß lobte Karazor dafür, dass er offensiv Akzente setze und wieder eine Rolle übernehme.
Auch im Tor kündigt sich ein neuer Impuls an: Das Come‑back von Dennis Seimen wird erwartet, während Fabian Bredlow beim Start als weniger problematisch eingeschätzt wird.
Damit verbindet Hoeneß die Vorteile der Pause mit einer gestärkten Konkurrenz im Kader, was dem VfB Stuttgart nach dem enttäuschenden Start neue Perspektiven eröffnet.