Bundesliga
Hitzlsperger warnt: Bayerns Tiefe macht Konkurrenz fast chancenlos
Thomas Hitzlsperger sieht die Chancen der Bundesliga‑Konkurrenz im Titelrennen zunehmend schwinden. Aus seiner Sicht ist es inzwischen fast unmöglich, die dauerhafte Dominanz des FC Bayern zu durchbrechen. Der frühere Nationalspieler betont, dass die enorme Qualität und Tiefe des Kaders das Kräfteverhältnis nachhaltig verschiebt.
Verschobenes Kräfteverhältnis
Wie Hitzlsperger gegenüber Bavarian Football Works erklärte, sei das Kräfteverhältnis in der Bundesliga immer deutlicher zugunsten der Münchner verschoben. Er verweist dabei auf die enorme Qualität und Tiefe des Bayern‑Kaders.
Besonders beeindruckt zeigt sich Hitzlsperger, dass die Mannschaft trotz individueller Klasse weiterhin mit großer Intensität auftritt. Auch Trainer Vincent Kompany verdankt er einen wesentlichen Anteil am Erfolg.
Der ehemalige Stuttgart‑Profi erinnerte an seine eigene Meisterschaft mit dem VfB im Jahr 2007, als noch Spielzeiten möglich waren, in denen ein Außenseiter ins Titelrennen eindringen konnte.
Als Gegenbeispiel nannte Hitzlsperger Bayer Leverkusen unter Xabi Alonso. Der Spanier habe mit seiner Ausstrahlung und seinem Trainerwissen hervorragend zu einem Klub gepasst, der regelmäßig starke Talente verpflichtet.
Aus Hitzlspergers Sicht war diese Konstellation jedoch eher die Ausnahme als ein dauerhaftes Modell für die Konkurrenz.
Seine Einschätzung lautet klar: Je größer die Kaderqualität und Konstanz des Bayern, desto schwieriger wird es für andere Vereine, über eine komplette Saison mitzuhalten.