Bundesliga
Historische Premiere Mohamed Ali Zoma wird italien-Star
Im Stadion von Nürnberg, wo die Fans das Tor von Mohamed Ali Zoma feiern, verkündet die italienische Nationalmannschaft einen historischen Schritt: Der 1. FC Nürnberg‑Stürmer wird für die anstehenden Nations‑League‑Spiele nominiert. Der 19‑malige Torschütze in 34 Zweitligaspielen, der bereits Ende August Kontakte zu Trainer Roberto Mancini bestätigt hatte, erhält den Aufruf für die Partien gegen Belgien, Frankreich und die Türkei.
Sky Italia bestätigt Zoma‑Aufruf
Wie Sky Italia berichtet, steht Zoma im Kader der Squadra Azzurra für die Nations‑League‑Partien gegen Belgien, Frankreich und die Türkei. Italiens Nationalmannschaft hat damit den Nürnberger Stürmer offiziell für die kommenden Begegnungen registriert.
Damit entsteht eine einzigartige Premiere: Noch nie zuvor wurde ein Profispieler aus der 2. Bundesliga in den italienischen Nationalkader berufen. Zoma ist damit der erste Vertreter der zweiten deutschen Spielklasse, der für die Azzurra nominiert wurde.
Der 19‑malige Torschütze in 34 Zweitligaspielen hat sich damit eine klare Ausgangsbasis geschaffen. Seine Trefferquote unterstreicht, warum die italienische Fachwelt sein Potenzial beobachtet.
Ende August, nach dem 4:1‑Sieg gegen Arminia Bielefeld, bestätigte Zoma Kontakte zum Trainer Roberto Mancini und erklärte, dass der italienische Verband ihn aufmerksam verfolge. Diese Aussage verdeutlichte bereits das wachsende Interesse an seiner Person.
Zoma könnte aufgrund seiner familiären Wurzeln auch für Burkina Faso oder die Elfenbeinküste spielen. Ein Treffen mit dem Trainer von Burkina Faso fand bereits in Nürnberg statt, bevor die italienische Berufung erfolgte.
Die endgültige Berufung ist Teil von Mancinis Neustart nach dem erneuten Verpassen einer Weltmeisterschaft. Der Trainer setzt offensichtlich verstärkt auf neue Gesichter, um die Auswahl zu erneuern.
Für den Nürnberger Star bedeutet die Nominierung eine Belohnung für seine Entwicklung beim FC Nürnberg und eröffnet die Chance, sich auf internationaler Bühne zu beweisen.