Hertha BSC siegt beim hitzigen Wiedersehen mit Dynamo Dresden
Als die Lichter im Rudolf‑Harbig‑Stadion am Samstagabend über Dresden flackerten, standen die Berliner bereit, das Wiedersehen mit Dynamo Dresden zu nutzen. Unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen nach dem Skandalspiel im April gewann Hertha BSC sein sechstes Zweitligaspiel der Saison mit 2:1 (1:1).
Sicherheitsvorkehrungen nach April
Der Gästeblock durfte nur zur Hälfte besetzt werden, während Pufferblöcke zusätzliche Distanz schufen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, nachdem die aktive Hertha‑Szene zum Boykott aufgerufen hatte. Vor 29.122 Zuschauern konzentrierten sich alle auf das Sportliche.
Dynamo Dresden ging in der zehnten Minute durch ein Tor von Patrice Covic in Führung. Jon Dagur Thorsteinsson glich für die Berliner mit einem 20‑Meter‑Fernschuss in der 30. Minute aus, bevor Gustaf Nilsson in der 53. Minute das leere Tor verfehlte. Vier Minuten später versuchte Oluwaseun Adewumi per Kopf, das Tor zu erzielen, doch der Schiedsrichter pfiff nicht.
„Wir haben sehr hart gekämpft und waren auch dominant. Hier die drei Punkte mitzunehmen ist einfach brutal. Wenn man Spiele wie diese gewinnt, zeigt das, was für einen Teamgeist wir haben. Wir können guten Gewissens in die Länderspielpause gehen“, sagte Herthas Offensivspieler Oluwaseun Adewumi nach dem Spiel am RTL/Sky‑Mikrofon.
Mit dem Sieg bleibt Hertha BSC Tabellenführer und kann die bevorstehende Länderspielpause mit Zuversicht antreten. Dynamo Dresden bleibt mit vier Punkten im Tabellenkeller und muss weiter kämpfen, um den Abstieg zu vermeiden.